Sparen mit Lichtkomfort - Energie sparen mit Licht

Best-Practice-Beispiele der Straßenbeleuchtung

Wenn veraltete Anlagen der Straßenbeleuchtung durch neue energieeffiziente Systeme ersetzt werden, lassen sich hohe Einsparungen erzielen – bei deutlich mehr Lichtqualität.

Einige Beispiele aus der Praxis belegen den Einsparerfolg kommunaler Beleuchtungsprojekte:

Best Practice: Böblingen spart 110.000 Euro Stromkosten pro Jahr

50 Prozent weniger Energieverbrauch und 110.000 Euro jährlich spart die Stadt Böblingen durch die Sanierung ihrer teilweise mehr als 40 Jahre alten Straßenbeleuchtung. Zunächst wurden in zwei Pilotprojekten neue Leuchten mit energieeffizienten Lampen eingesetzt; nach erfolgreicher Testphase startete die flächendeckende Sanierung der rund 3.000 Straßenleuchten in der Stadt.

Dabei wurden sämtliche Leuchten ausgetauscht und jeweils zwei 80 Watt Quecksilberdampflampen durch eine 60 Watt Halogen-Metalldampflampe ersetzt. Vorsichtig geschätzt, wird sich die Investition von rund 740.000 Euro nach etwa acht Jahren amortisieren.

Best Practice Lohne: Energieverbrauch sinkt um 79 Prozent

Die Stadt Lohne hat 267 Straßenleuchten erneuert – und spart seither rund 79 Prozent Energie ein. Maste und Mastausleger blieben erhalten, die alten Leuchten mit jeweils zwei 125 Watt Quecksilberdampf-Hochdrucklampen wurden ausgetauscht.

Jetzt sorgen pro Straßenkilometer 28 neue Kofferleuchten mit jeweils einer 60 Watt Halogen-Metalldampflampe für gutes Straßenlicht. Die Energiebilanz: Pro Kilometer spart die neue Straßenbeleuchtung 

  • 12,7 Tonnen Kohlendioxid-Belastung,
  • rund 20.800 Kilowattstunden Strom und mehr als 3.110,- Euro Kosten. Insgesamt erwartet die Stadt Lohne eine jährliche Energiekosteneinsparung von 25.500 Euro.  

 

 

Die historische Altstadt in Regensburg ist mit über 1.300 denkmalgeschützten Gebäuden Weltkulturerbe der UNESCO. Für Verdruß sorgt die überalterte Straßenbeleuchtung: Hohe Stromkosten und eine insgesamt schlechte Lichtqualität mit zu hohen Immissionen und schlechter Farbwiedergabe erfordern eine Sanierung. Bedingung dabei war, die historischen Leuchten zu erhalten.

Die Sanierung startete mit zehn Leuchten: Statt der alten 80 Watt Quecksilberdampf-Hochdrucklampen an konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) sorgen jetzt LED-Retrofitmodule mit je 42 Watt an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) – gepaart mit effizientem Lichtmanagement – für eine gleichmäßige und helle Beleuchtung in der Altstadtgasse. Resultat: Die Lichtqualität ist deutlich gestiegen, und die Sanierung der ersten zehn Leuchten spart 42 Prozent Energie und jährlich 228 Euro Stromkosten.

 


Auf einen Blick: Alle Best-Practice-Beispiele zur ZVEI-Roadhow 2010 (PDF)

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