Telemanagement: Intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung
Intelligente Lichtsteuersysteme sorgen für einen effizienten Betrieb der Straßenbeleuchtung. Je nach Ausbaustufe können einzelne Lichtpunkte individuell geregelt und Beleuchtungsszenarien bedarfsgerecht programmiert werden – bis zum vollautomatischen Telemanagement mit hohem Lichtkomfort. So kann das Licht nach Tageszeit, Wetterlage oder Verkehrsaufkommen sensorgesteuert gedimmt und geschaltet werden.
Telemanagementsysteme erlauben Kommunen jeder Größe, ganz flexibel auf Verkehrs- und Sicherheitsanforderungen zu reagieren. Zu ihren Vorteilen zählen:
- mehr Effizienz im Betrieb der Beleuchtungsanlage,
- Einsparung von Energie und Kosten,
- vereinfachte Wartung und geringere Wartungskosten,
- mehr Sicherheit auf Straßen und Wegen,
- zuverlässiger Betrieb,
- reduzierte Lichtimmission.
Flexibles Licht nach Bedarf
Zur Datenübertragung wird das „Powerline“-Verfahren genutzt, das Signale über das normale Stromnetz sendet. Die Managementtechnologie kann jede einzelne Leuchte schalten oder dimmen, sammelt alle Verbrauchsdaten und kommuniziert diese an einen zentralen Rechner.
Die Beleuchtung lässt sich damit den jeweiligen Anforderungen einfach anpassen. So ist es möglich, bei viel Verkehr, an Unfallstellen oder bei Nebel und dichtem Schneefall das Beleuchtungsniveau entsprechend zu erhöhen oder es in verkehrsarmen Zeiten entsprechend abzusenken. Mit dieser Dimmfunktion lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent reduzieren. Telemanagement sorgt damit für Energieeinsparung ohne Abstriche bei der Sicherheit oder beim Lichtkomfort.
Ein weiterer Nutzen: Die Anlage sammelt im Betrieb fortwährend Informationen über Betriebszustand, Energieverbauch und Lampenausfälle und speichert diese mit exakter Zeit- und Positionsangabe in der Datenbank. So können Wartungen zeitnah realisiert werden. Die Zuverlässigkeit der Straßenbeleuchtung steigt.






