Im Vergleich: Glühbirne und Halogenlampe
Wegen ihrer Vielfältigkeit ist die Allgebrauchsglühlampe beliebt. Sie hat aber entscheidende Nachteile: Allgebrauchsglühlampen erzeugen mehr Wärme als Licht. Und sie sind im Vergleich zu anderen Lampen sehr kurzlebig.
Bei einem Betrieb von etwa drei Stunden täglich beträgt die Nutzungsdauer nur knapp ein Jahr – denn nach etwa 1.000 Stunden brennt der Glühdraht durch und die Lampe muss ersetzt werden.
Die Halogenlampe ist eine Weiterentwicklung der „Glühbirne“ – wie diese ist sie ein Temperaturstrahler. Mit rund 2.000 Betriebsstunden hält sie doppelt so lange. Es gibt sie für den Betrieb an 230 Volt Netzspannung und als Niedervoltlampe für von Spannungen von 6, 12 oder 24 Volt.
Besonders energieeffizient sind infrarotbeschichtete Niedervolt-Halogenlampen, erkennbar an den Bezeichnungen „IRC“, „infrarotbeschichtet“ oder „infrared coated“. Sie benötigen etwa ein Drittel weniger Energie als herkömmliche Halogenlampen und halten etwa doppelt solange – etwa 4.000 bis 5.000 Betriebsstunden.
Achtung brummender Transformator
Niedervolt-Halogenlampen werden mit Transformatoren betrieben. Sie wandeln die Netzspannung 230 Volt in Kleinspannung. Bei einigen Steh- und Tischleuchten verbraucht der Transformator auch nach dem Ausschalten der Lampe Strom.
Das ist dann der Fall, wenn der Transformator einige Zeit später sich immer noch warm anfühlt oder leise brummt. Deshalb der Tipp: Am besten beim Lichtausschalten gleich den Stecker aus der Steckdose ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Ein- und Ausschalter verwenden. Auf diese Weise lässt sich die Verlustleistung vermeiden, die sich im Laufe der Zeit ziemlich summieren kann und die Umwelt belastet.









