Sparen mit Lichtkomfort - Energie sparen mit Licht

Individuelles Licht ist sparsam

Beleuchtung intelligent gelöst: Lichtmanagement steht für flexible Beleuchtung und bedarfsgerechten Lichteinsatz, für visuelle Ergonomie, Nutzerorientierung und Wohlbefinden. Je nach Bedürfnis werden Lichtszenen programmiert. Sie können dann einfach – per Fernbedienung oder Taster – abgerufen werden oder laufen – je nach verfügbarem Tageslicht – automatisch ab.

Der Konferenzraum ist ein typisches Beispiel für Lichtmanagement. Hier sind in der Regel unterschiedliche Beleuchtungszustände mit verschiedenen Helligkeitsniveaus erforderlich: Allgemeinbeleuchtung, Vortragsbeleuchtung und Orientierungsbeleuchtung bei Präsentationen mit Videobeamer. Grundlegende Voraussetzungen für komfortables Management der Beleuchtung sind dimmbares Licht und die Möglichkeit, einzelne Leuchten oder Leuchtengruppen voneinander getrennt zu bedienen.

 

Auch Lichtmanagement schont die Umwelt: In ungenutzten Räumen bedeutet Licht vergeudete Energie. Bewegungsmelder schalten in "bewegungsloser" Zeit das Licht aus und erst dann wieder ein, wenn eine Person den Raum betritt. Diese anwesenheitsabhängige Steuerung (Präsenzkontrolle) bietet ein Einsparpotenzial bis zu 50 Prozent.

Tageslicht einbeziehen

Noch mehr Energie sparen – bis zu 60 Prozent – lässt sich mit tageslichtabhängiger Regelung. Das künstliche Licht wird dabei abhängig vom Anteil des Tageslichts gedimmt, teilweise oder sogar ganz abgeschaltet. Komponenten dieser Lichtregelung sind dimmbare EVG und Signalverstärker mit Lichtsensoren. Darüber hinaus kann die Tageslichtnutzung durch innovative Systeme optimiert werden. So lenken Spiegel oder Prismen das natürliche Licht in die Tiefe des Raumes.

Umfangreiche Informationen zum Thema Lichtmanagement bietet Heft 12 „Beleuchtungsqualität mit Elektronik“.


Dynamisches Licht: anregend, entspannend, bewegend

Einen neuen Trend setzt dynamisches Licht. Es orientiert sich an der Natur und versucht den Rhythmus durch innovative Beleuchtungstechnik mit künstlichem Licht nachzuempfinden. Dynamisches Licht kann gezielt an körperliche Bedürfnisse angepasst werden. Im Verlauf eines Tages wechselt das natürliche Licht seine Helligkeit und beeinflusst damit die Ausschüttung von Hormonen und die Abfolge der Aktivitäts- und Ruhephasen des Menschen.

Dem natürlichen Vorbild entsprechend, setzt dynamisches Licht auf wechselnde Beleuchtung. Zum Beispiel in einem Büro: Morgens ist die Lichtstimmung anregend, mittags entspannend, danach folgt erneut eine Konzentrationsphase auf hohem (Beleuchtungs-)Niveau – und gegen Ende des Arbeitstages verändert sich die Lichtstimmung ins Lauschige, kündigt den Feierabend an.

Warmweißes und tageslichtweißes Licht in Kombination

Bei dynamischem Licht werden Leuchtstofflampen mit warmweißen und tageslichtweißen Licht miteinander kombiniert. Nach Bedarf können sie stufenlos jede gewünschte Lichtfarbe zwischen 2.800 und 6.000 Kelvin in verschiedenen Beleuchtungsstärken erzeugen. In anspruchsvollen Beleuchtungskonzepten ist dynamisches Licht bereits fester Bestandteil.