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Besseres Licht = mehr Sicherheit
Laut Statistik passiert jeder dritte Verkehrsunfall nachts. Und dass, obwohl fünfmal weniger Fahrzeuge unterwegs sind als am Tag. Die richtige Autobeleuchtung trägt wesentlich zur Sicherheit bei, so die Initiative „Sicheres Autolicht“ im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. Sie verweist auf eine Untersuchung der Universität Karlsruhe. Lichttechniker prüften dort 100 Halogenlampen der gebräuchlichen H7-Scheinwerfer. Fazit: Nur Markenprodukte sind sicher.
Über die Testergebnisse informiert der Flyer „Besseres Licht = mehr Sicherheit“, den der ZVEI jetzt gemeinsam mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD) veröffentlicht.
Leseprobe
Testergebnis „mangelhaft“
Minderwertige Nicht-Markenlampen sind „mangelhaft“. Dies ist das Ergebnis einer Testreihe beim Lichttechnischen Institut der Universität Karlsruhe (LTIK). Testkandidaten waren 100 H7-Scheinwerferlampen. Die Lichttechniker überprüften die Qualität der Lampen nach der in Deutschland verbindlichen Zulassungsvorschrift ECE-R37, auf die die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) verweist und die geltendes Recht ist. Die Ergebnisse:
- Die Fehlerquote bei den Nicht-Markenlampen lag bei 81 Prozent.
- Viele der mangelhaften Lampen spenden zu wenig Licht, weil ihr Lichtstrom zu gering ist. Die Folge: Der Fahrer sieht entfernte Hindernisse nicht oder zu spät.
- Ein großer Teil der mangelhaften Lampen lenkt das Licht ungenau. Aufgrund unpräziser Fertigung wird es zu weit nach rechts, zu weit nach links, zu tief oder zu hoch gelenkt.
- Das ungenau gelenkte Licht kann auch den Gegenverkehr blenden.






