
Heft 19 „Wirkung des Lichts auf den Menschen"
ISBN 978-3-926193-58-2
48 Seiten
DIN A4
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Inhalt
Heft 19 „Wirkung des Lichts auf den Menschen"
- Licht prägt die Evolution des Menschen
- Biologische Rhythmen
- Die innere Uhr
- Biologisch wirksames Licht
- Biologisch wirksames Licht in Innenräumen
- Lichttherapie
- Hinweise zur Lichtplanung
- Beleuchtungsqualität und Energieeffizienz
- Praxisbeispiel: Dynamisches Licht im Büro
- Praxisbeispiel: Dynamisches Licht am Industriearbeitsplatz
- Praxisbeispiel: Dynamisches Licht in der Schule
- Praxisbeispiel: Dynamisches Licht im Seniorenheim
- Praxisbeispiel: Dynamisches Licht für zu Hause
- Lampenspektren
- Ausblick: Forschung wird intensiviert
- Glossar
- Normen, Literatur
Leseprobe
Biologisch wirksames Licht
In der freien Natur, zu Hause oder am Arbeitsplatz: Licht ist für den Menschen unerlässlich. Zu wenig Licht kann dafür verantwortlich sein, dass sich die innere Uhr des Menschen verschiebt oder seine Schlaf- und Wachphasen weniger stark ausgeprägt sind. Beides wirkt sich negativ auf den chronobiologischen Rhythmus aus und kann die Gesundheit beeinträchtigen.
Tageslicht und künstliche Beleuchtung kombinieren
Die Helligkeit des Tageslichts hängt stark von geografischer Lage, Wetter, Jahres- oder Tageszeit ab. In Mitteleuropa könnten die meisten Räume zwar von etwa 8 bis 17 Uhr mit natürlichem Licht beleuchtet werden. Doch das durch die Fenster einfallende Tageslicht reicht in der Raumtiefe meist nicht aus.
Biologisch wirksame künstliche Beleuchtung kann dann zugeschaltet oder – abhängig vom Tageslicht – automatisch stufenlos hinzugeregelt werden. Tageslicht und künstliche Beleuchtung sollten einander also ergänzen und bei der Innenraumbeleuchtung nicht konkurrieren. Beide zu kombinieren, spart zudem Energie und erhöht die Beleuchtungsqualität.
Faktoren biologisch wirksamen Lichts
Die Natur gibt die Faktoren für biologisch wirksames Licht vor:
- Beleuchtungsstärke,
- Flächigkeit,
- Lichtrichtung,
- Farbtemperatur und
- Dynamik.





