Beleuchtungssituation: Handel und Gewerbe > Licht für den Parkplatz
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Beleuchtungsszenen
Licht für Parkplätze verringert die Unfallgefahr
Parkplätze gehören zum Verkehrsraum. Hier begegnen sich Autofahrer und Fußgänger, Radfahrer nutzen den Platz als Abkürzung. Die Kollisionsgefahr wächst mit zunehmendem Verkehrsaufkommen. Gute Beleuchtung verringert diese Unfallgefahr: Licht unterstützt die Orientierung, erleichtert das Erkennen von Fahrzeugen, Personen, Begrenzungen und Hindernissen. Und es schützt vor kriminellen Übergriffen. Das gilt gleichermaßen für öffentliche wie für private Parkplätze.
Leuchten markieren Gefahrenstellen
Auf den gemeinsam von Fahrzeugen und Fußgängern genutzten Bewegungsflächen ist der Lichtbedarf höher als auf den Abstellflächen. Gefahrenstellen – besonders Ein- und Ausfahrten – werden durch die Anordnung der Leuchten deutlich markiert. Bei einer durchschnittlich hohen Verkehrsfrequenz sieht DIN EN 12464-2 mindestens 20 Lux Beleuchtungsstärke (Wartungswert) vor, bei geringerer Verkehrsstärke 5 Lux und bei mittlerer 10 Lux. Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärken und eine ausreichende Begrenzung von Blendung sind weitere lichttechnische Anforderungen. Die Beleuchtung sollte Randzonen einschließen.
Geeignete Leuchten
Für die Parkplatz-Beleuchtung eignen sich breitstrahlende Mastleuchten für Lampen mit hoher Lichtausbeute: Natriumdampf-Hochdrucklampen, Halogen-Metalldampflampen oder Kompaktleuchtstofflampen. Der Lampenbetrieb an elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) und die Ausstattung der Leuchten mit präziser Licht lenkender Optik erhöhen die Wirtschaftlichkeit der Beleuchtungsanlage.







