Effizienzpotenziale in der Beleuchtung

Seit dem 1. Juli 2009 muss jedes Nicht-Wohngebäude in Deutschland mit mehr als 1.000 Quadratmeter Nettogrundfläche nach der Verordnung EnEV 2007 einen Energieausweis tragen. Damit stehen auch Effizienz und Qualität der Beleuchtung auf dem Prüfstand.

Die Lichtindustrie entwickelte in den vergangenen 15 Jahren neue Technologien, die hohe Einsparpotenziale in der Beleuchtung eröffnen: Neue Anlagen arbeiten dreimal so effizient wie Altanlagen und sparen bis zu 82 Prozent der Energie – bei entsprechender Kosteneinsparung.

Moderne Technologien sparen Energie

Zu Leistungsträgern „intelligenter“ Beleuchtungssysteme zählen:

Sparpotenziale Innenbeleuchtung

Vor allem Leuchtstofflampen und Vorschaltgeräte wurden technisch weiterentwickelt. So spart alleine die Kombination aus leistungsstarken Leuchtstofflampen mit 16-mm-Durchmesser und elektronischem Vorschaltgerät (EVG) bereits bis zu 42 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG). Jede Einzelmaßnahme zum Lichtmanagement steigert die Einspareffekte.


Maximalen Gewinn für Umwelt und Mensch bietet schließlich die Nutzung des Tageslichts. Die künstliche Beleuchtung wird nur dann zugeschaltet oder stufenlos geregelt, wenn das Tageslicht nicht ausreicht. Die Folge: Je weniger künstliches Licht zugeschaltet wird, desto mehr Energie wird gespart.

Zu diesen Einspareffekten addieren sich weitere Vorteile:

  • niedrigere Instandhaltungskosten,
  • geringe Entsorgungskosten, 
  • bessere Ergonomie,
  • mehr Sicherheit.

 

 

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