Normen: DIN 13201-1:2004 Straßenbeleuchtung
Teil 1: Auswahl von Beleuchtungsklassen, DIN EN 13201:2003
Straßenbeleuchtung,
Teil 2: Gütemerkmale,
Teil 3: Berechnung der Gütemerkmale,
Teil 4: Methoden zur Messung der Gütemerkmale von Straßenbeleuchtung
Zusammenfassung der Norm
Die Normen DIN 13201 und DIN EN 13201, Teile 2 bis 4 behandeln die besonderen Anforderungen an die Straßenbeleuchtung. Normenteil 1 ist eine nationale Norm, weil sich die Mitgliedsländer nicht abschließend auf einen gemeinsamen Teil 1 verständigen konnten, Deutschland diesen aber in Kraft setzen wollte (ebenso umgesetzt in Österreich und Tschechien). Die Teile 2 bis 4 der EN-Norm gelten dagegen in der gesamten EU.
Die Normen sind weitgehend Ersatz für DIN 5044 „Ortsfeste Verkehrsbeleuchtung“ und DIN 67528 „Beleuchtung von „Parkplätzen und Parkbauten“
Auszug aus der Norm
DIN 13201-1 definiert ein Parametersystem zur umfassenden Beschreibung aller typischen Beleuchtungssituationen im Straßenverkehr. Mit Hilfe dieser Norm können die Anforderungen an die Beleuchtung entsprechend den spezifischen Gegebenheiten zu bewertender Straßen bestimmt werden: Aus verschiedenen Parametern wie Geometrie der Verkehrsfläche, Art der Verkehrsnutzung und Umgebungseinflüsse ergeben sich Beleuchtungsklassen, für die die qualitativen und quantitativen Beleuchtungsanforderungen genannt werden.
DIN EN 13201-2 nennt unter Berücksichtigung der visuellen Bedürfnisse einzelner Straßennutzer weitere Werte für die jeweiligen Beleuchtungsklassen. Das letzte Kapitel „Erscheinungsbild und Umgebungseinflüsse“ berücksichtigt Umweltaspekte.
DIN EN 13201-3 legt die Vereinbarungen und mathematischen Verfahren fest, die bei der Berechnung der lichttechnischen Gütemerkmale der Straßenbeleuchtung, die nach Teil 2 der Norm ausgelegt wurden, angewendet werden müssen.
DIN EN 13201-4 legt die Verfahren für photometrische und andere Messungen an Straßenbeleuchtungsanlagen fest. Der Normenteil enthält (informativ) Beispiele eines Prüfberichtformulars.





