Gütemerkmal Helligkeitsverteilung

Die Helligkeitsverteilung im Gesichtsfeld – die Verteilung der Leuchtdichte – hat maßgeblichen Einfluss auf Sehleistung und Sehkomfort. Das Maß für den Helligkeitseindruck, den die Augen von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche haben, ist die Leuchtdichte (Kurzzeichen: L).

Große Leuchtdichteunterschiede im Gesichtsfeld beeinträchtigen die Sehleistung und das Wohlbefinden; sie sollten deshalb vermieden werden. Dies gilt sowohl für die Beleuchtung von Innenräumen als auch in Außenbereichen, zum Beispiel in Sportstätten oder bei der Straßenbeleuchtung.

Bestimmende Faktoren für die Leuchtdichte sind der Reflexionsgrad von Oberflächen sowie die auftreffende Beleuchtungsstärke. Gemessen wird die Lichtstärke in Candela pro Flächeneinheit (cd/m2), bei Lampen meist in cd/cm2. Die Leuchtdichte beschreibt die physiologische Wirkung des Lichtes auf das Auge und wird in der Außenbeleuchtung als Planungsgröße verwendet.

Extreme Helligkeitsunterschiede vermeiden

Extreme Helligkeitsunterschiede im Gesichtsfeld empfinden Menschen als unangenehm. Sie sollten vermieden werden, denn sie zwingen das Auge, sich ständig neu einzustellen (Adaptation) – eine schnelle Ermüdung ist das Resultat.

Den Sehkomfort stören ebenfalls

  • zu niedrige Leuchtdichten und eine gleichförmige Beleuchtung: Sie bewirken einen monotonen Raumeindruck; die Lichtatmosphäre ist unattraktiv und wenig anregend.   
  • zu hohe Leuchtdichten, denn sie können störende Blendung verursachen. 

 

 


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Illumination – Lichtzauber bei Nacht

7. August bis 5. September 2010: Beleuchteter Park der Gärten bei Nacht in Bad Zwischenahn