Lampentypen: Die richtige Lichtquelle für jede Anwendung
Der Verbraucher kann angesichts der Vielfalt an Lampen mitunter fassungslos werden. Diese Auswahl hat einen guten Grund: Für jede Lichtanwendung gibt es die richtige Lichtquelle.
Je nach Art der Lichterzeugung kann die Welt der Lampen in drei Gruppen eingeteilt werden:
Temperaturstrahler
Temperaturstrahler erzeugen Licht, indem ein gewendelter Wolframdraht erhitzt wird. Zu dieser Gruppe gehören
- Glühlampen und
- Halogenlampen.
Entladungslampen
Entladungslampen produzieren Licht beim Stromdurchgang durch ionisiertes Gas oder Metalldampf. Je nach Gasfüllung wird sichtbares Licht direkt abgestrahlt oder UV-Strahlung durch Leuchtstoffe auf der Innenseite der Glaskolben in Licht umgewandelt. Der Betriebsdruck im Entladungsrohr ist entweder niedrig (Niederdruck-Entladungslampen) oder hoch (Hochdruck-Entladungslampen).
Wahre Energiesparer sind Hochdruck-Entladungslampen: Klein und kompakt, liefern sie gleichwohl extrem große Lichtmengen bei einer langen Lebensdauer. Weitere Pluspunkte sind ihre gute Farbwiedergabe und geringe Wärmeabstrahlung.
Zu den Niederdruck-Entladungslampen zählen:
- stabförmige Leuchtstofflampen,
- Kompaktleuchtstoff- und Energiesparlampen,
- Induktionslampen,
- Natriumdampf-Niederdrucklampen
Zu den Hochdruck-Entladungslampen zählen:
LEDs
LEDs (= Licht emittierende Dioden, auch Leuchtdioden) arbeiten mit Halbleiterkristallen, die elektrisch zum Leuchten angeregt werden. Die Strahlung entsteht beim Elektronenübergang zwischen unterschiedlichen Energiebereichen.





