Halogenlampen

Halogenlampen sind Temperaturstrahler. Anders als Allgebrauchsglühlampen enthalten sie aber im Füllgas geringe Zusätze von Halogenen bzw. deren Verbindungen. Mit Hilfe dieser Zusätze ist es möglich, innerhalb einer bestimmten Temperaturspanne die Kolbenschwärzung (bedingt durch abdampfende Wolframatome) und die mit ihr einhergehende Lichtstromabnahme praktisch zu unterbinden.

Im Halogen-Kreisprozess werden die abgedampften Wolframatome von Halogenatomen eingefangen und wieder an der Wendel abgelagert. Das erhöht die Lichtausbeute und verlängert die Lebensdauer. Durch die geringen Abmessungen des Brenners und der Wendel ist eine präzise Lichtlenkung möglich.

Weniger energieeffiziente Halogenlampen teilen ab September 2009 das Schicksal  der Allgebrauchsglühlampen: Sie werden vom Markt genommen. Grundlage ist der Beschluss der Europäischen Kommission vom 8. Dezember 2008, die Energieverschwender unter den Temperaturstrahlern zu verbannen. Ab 2009 bis 2016 sind nur noch Halogenlampen der Energie-Effizienzklassen B und C zulässig, danach müssen auch Halogenlampen mit der Energie-Effizienzklasse C ebenso wie andere Lampen dieser Effizienzklasse weichen

 

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