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22.06.2011

Auf die Plätze, fertig, Licht

Sport- und Freizeitstätten profitieren von moderner Beleuchtung
Trendsport Indoor-Klettern: Für die Sicherheit ist gleichmäßiges Licht wichtig. Es sollte ein auf die Kletterwand abgestimmtes Verhältnis von diffusen und gerichteten Anteilen haben. Foto: licht.de

(licht.de) Sport spielt in der Freizeit vieler Menschen eine wichtige Rolle. Ob Fußball, Leichtathletik oder Indoor-Klettern, Experten zufolge sind über 35 Millionen Bundesbürger sportlich regelmäßig aktiv. Noch mehr Anhänger gibt es auf der Tribüne oder bei Übertragungen in TV und Internet. 

Damit Sportanlagen von der großen Nachfrage profitieren, sollte ihr Angebot Athleten und Publikum überzeugen – auch am Abend oder in überdachten Arenen. Gerade hier ist die richtige Beleuchtung gefragt. Der Einsatz von künstlichem Licht muss sorgfältig geplant werden. Er hängt ab von der Sportart, von der Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe und der Position von Zuschauern oder Kameras, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. 

Moderne, effiziente Beleuchtungssysteme fördern die Atmosphäre in Sportanlagen. Zugleich können sie Energieverbrauch und Kosten senken. Dabei definiert die Norm DIN EN 12193 „Sportstättenbeleuchtung“ die lichttechnischen Mindestanforderungen für jede Sportart. Maßgeblich für die Allgemeinbeleuchtung ist der Standort einer Anlage: drinnen – das sind vor allem Sporthallen, draußen – das sind zu einem großen Teil Sportplätze. 

LED: niedrige Stromkosten, lange Lebensdauer

In einer Mehrzweckhalle muss das Beleuchtungsniveau der Sportart entsprechen, die die höchsten Anforderungen an die Sehaufgabe stellt. Üblich ist eine regelmäßige Leuchten-Anordnung. Hallenhöhe und die Art der Deckenkonstruktion bestimmen die Ausführung – Leuchten zum Einbau, zum Anbau oder abgehängt. In der Praxis bewähren sich Leuchten für Leuchtstofflampen, runde oder rechteckige Hallen-Reflektorleuchten und Scheinwerfer für Halogen-Metalldampflampen. Zu einer interessanten Alternative entwickeln sich Leuchten mit LEDs. Sie überzeugen durch eine lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, niedrige Stromkosten und eine gute Farbwiedergabe

Zur Beleuchtung von Sportplätzen eignen sich runde oder rechteckige Scheinwerfer. Hinzu kommen Strahler mit asymmetrischer oder symmetrischer Lichtstärkeverteilung. Verbreitet ist die Montage der Leuchten auf vier oder sechs Masten, die längs der meist rechteckigen Spielfelder platziert werden. Die Vorgaben zur Beleuchtungsstärke und deren Gleichmäßigkeit richten sich nach dem Wettbewerbsniveau. So gibt es etwa im Fußball eine Spannweite von 75 Lux für den Schul- und Freizeitsport bis zu mehr als 2.000 Lux bei Spielen, die im TV technische Feinheiten wie Zoom und Superzeitlupe ermöglichen. 

Mehr Infos bietet das Heft 08 „Sport und Freizeit“ aus der Schriftenreihe „licht.wissen“ (62 Seiten, DIN A4, ISBN 978-3-926193-52-0). Hier geht es zum kostenfreien Download.

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