17.02.2017

Klima und Kasse mit LED-Lampen entlasten

Bundesumweltministerium bilanziert LED-Leitmarktinitiative

Auf der Konferenz „LED: Klimaschutz durch Innovation“ am 16. Februar 2017 stellte die LED-Leitmarktinitiative ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor. Die vom Bundesumweltministerium koordinierte Initiative beschleunigt die Umstellung auf energiesparende LED-Straßenbeleuchtung. Deutsche Städte und Gemeinden könnten mit dem Einsatz von LED bei der Straßenbeleuchtung jährlich bis zu 2,2 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen und rund 1,4 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Licht emittierende Dioden (LED) spielen somit auch für den kommunalen Klimaschutz eine wichtige Rolle.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Städte und Kommunen können durch die Umstellung ihrer Beleuchtung ihren CO2-Ausstoß, aber auch ihre Stromkosten deutlich reduzieren. Denn mit modernen LEDs lassen sich gegenüber alten Glühlampen mehr als 80 Prozent des Stroms einsparen, gegenüber Leuchtstoff-Lampen immer noch rund die Hälfte. Dafür wollen wir noch mehr Städte und Gemeinden gewinnen und bei der Umstellung unterstützen.“

Eine LED-Beleuchtung stellt erhöhte Anforderungen an Lichtplanung, Installation und Beleuchtungssteuerung. Um das Innovationspotenzial auszuschöpfen, müssen daher Kommunen, Planer, Hersteller und Handwerker eng zusammen arbeiten. Die LED-Leitmarktinitiative leistet dabei wichtige Hilfestellung. Sie unterstützt Projekte, die Investitionen auslösen, Informationskampagnen und Arbeitshilfen.

Die LED-Leitmarktinitiative wird vom Bundesumweltministerium koordiniert. Partner sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Deutscher Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft e. V., der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie licht.de, die KfW Bankengruppe und die Technische Universität, Berlin.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) hat das Bundesumweltministerium mit der Förderung durch die Kommunalrichtlinie seit 2008 rund 6.500 LED-Projekte in 2.500 Kommunen mit rund 220 Mio. Euro gefördert. Es wurden so Investitionen von insgesamt rund 790 Mio. Euro ausgelöst. Insgesamt entfallen in Deutschland rund 16 Prozent des Gesamtstromverbrauchs auf die Beleuchtung.

Weitere Informationen zur NKI und Fördermöglichkeiten für Kommunen:
www.klimaschutz.de bzw. www.klimaschutz.de/moeglich

(Quelle: Pressemitteilung des BMUB)

Zurück