Leuchtstofflampen: hohe Lichtausbeute, lange Lebensdauer

Wussten Sie, dass mehr als 70 Prozent der Innenraumbeleuchtung mit Leuchtstofflampen realisiert werden? Der Grund liegt in ihrer Wirtschaftlichkeit: hohe Lichtausbeute und lange Lebensdauer. Zum Vergleich: Die mittlere Lebensdauer der Leuchtstofflampen liegt je nach Betriebsart und Typ zwischen 5.000 und 45.000 Stunden – bei einer Glühlampe nur bei 1.000 Stunden.

Leuchtstofflampen sind Niederdruck-Entladungslampen: Beim Stromfluss durch den Lampenkolben (= das Entladungsrohr) erzeugen Quecksilberatome Energie in Form von UV-Strahlung. Sie wird vom Leuchtstoff des Lampenkolbens in sichtbares Licht umgewandelt. Die Zusammensetzung des Leuchtstoffes beeinflusst Lichtfarbe und Farbwiedergabe.

Betrieb an Vorschaltgeräten

Leuchtstofflampen müssen an Vorschaltgeräten betrieben werden. Sie halten die Entladung unter Kontrolle und sichern den komfortablen und wirtschaftlichen Betrieb. Die beste Energieeffizienz erreichen elektronische Vorschaltgeräte (EVGs). Sie gibt es auch in dimmbarer Ausführung.

Leuchtstofflampen: Durchmesser 16 und 26 Millimeter

Zu unterscheiden sind Lampen mit 26 Millimeter und 16 Millimeter Rohrdurchmesser. 16-Millimeter-Lampen sind ausschließlich für den EVG-Betrieb ausgelegt. Es gibt sie in zwei Baureihen: „hohe Lichtausbeute“ zielt auf höchste Wirtschaftlichkeit, „hoher Lichtstrom“ verspricht bestmögliche Lampenleistung.

Leuchtstofflampen gibt es in allen drei Lichtfarben: Warmweiß, Neutralweiß, Tageslichtweiß. Die Farbwiedergabe ist gut (Ra ≥ 80), bei „de Luxe“-Lampen sehr gut (Ra ≥ 90). Mit einer Lichtausbeute von 90 lm/W bis über 100 lm/W ist die Lichterzeugung sehr wirtschaftlich. Auch die Nutzlebensdauer der Lampen ist sehr gut, Spitzenreiter schaffen über 20.000 Betriebsstunden.

Zurück