LED-Module

Leuchtdioden sind für Beleuchtungsaufgaben erst nutzbar, wenn sie auf Leiterplatten ein Modul bilden. Das Modul kann aus Einzel-LEDs oder mehreren Dioden bestehen. Die Leiterplatte – auch Platine genannt – erfüllt folgende Aufgaben:

  • Stromversorgung
  • Wärmeableitung
  • Ansteuerung

Modul-Typen: Flächig oder linear?

Module werden standardisiert hergestellt oder an jeweilige Kundenbedürfnisse angepasst. Durch unterschiedliche Bautypen können auch standardisierte LED-Module bereits in vielen Anwendungen direkt eingesetzt werden. Ebenso wie komplette LED-Leuchten sind Module maximal effizient und haben eine sehr hohe Lebensdauer. Grundsätzlich lassen sich folgende Typen unterscheiden.

  • Lineare LED-Module eignen sich besonders für Wallwasher-Effekte und Architekturbeleuchtung. Sie geben Fassaden und Vouten Kontur, passen in schmalste Auslasskanäle. Mit ihnen lassen sich auch lange Lichtlinien einfach und nahtlos realisieren.
  • Flexible LED-Module überwinden besonders einfach Kurven und Kanten. Sie werden verwendet, wenn gebogene Flächen hinter- oder beleuchtet werden sollen, zum Beispiel Schriftzüge oder Handläufe.
  • Flächige LED-Module gibt es in der Regel als einsatzfertige LED-Tafeln mit diffusen Glas- oder Kunststoffoberflächen. Sie werden zum Beispiel als Lichtkacheln oder komplette Lichtdecken eingesetzt. Mit der entsprechenden Ansteuerung können großflächige Displays realisiert werden.
  • LED-Ketten werden zum Beispiel in der Lichtwerbung eingesetzt. Sie eignen sich für Hinter- und Unterleuchtungen.

Eine spezielle Form sind LED-Lampen, auch Retrofit genannt. Sie entsprechen in der Form herkömmlichen Lampen und sind mit Schraubsockeln oder Stecksockeln ausgerüstet.

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