IR- und UV-Strahlung

Infrarote (IR) und ultraviolette (UV) Strahlung sind für das Leben auf der Erde ebenso wie das sichtbare Licht unentbehrlich. Im Strahlungsbereich des Lichtes liegen der Infrarot- und der Ultraviolett-Bereich ober- und unterhalb der sichtbaren Strahlung, beide sind für den Menschen also nicht sichtbar.

Infrarote Strahlung

Trifft infrarote Strahlung auf einen Körper, wird sie absorbiert und in Wärme umgewandelt. Ohne diese Wärmestrahlung der Sonne würde die Erde in ewigem Eis erstarren.

Dank dieser Eigenschaft gewinnt das Sonnenlicht als ökologische Alternative der Energiegewinnung zunehmend an Bedeutung: Solartechnik und Photovoltaik machen sich den Effekt zu Nutze. Der IR-Bereich umfasst die Wellenlängen zwischen 780 Nanometer (nm) und einem Mikrometer (µ).

Ultraviolette Strahlung

UV-Strahlung ist ebenso lebensnotwendig wie IR-Strahlung. Sie wird – je nach biologischer Wirkung – in drei Bereiche aufgeteilt:

  • UV-A-Strahlung (315 nm bis 380 nm) bräunt die Haut.
  • UV-B-Strahlung (280 nm bis 315 nm) regt den Aufbau von Vitamin D an. Bei übermäßiger Exposition rötet sich die Haut (Erythmenwirkung) und verbrennt.
  • UV-C-Strahlung (100 nm bis 280 nm) zerstört Zellen. Sie wird deshalb in Entkeimungslampen gezielt zur Desinfektion eingesetzt.

UV-Strahlung hat viele positive Wirkungen, zum Beispiel UV-B für den Aufbau des Vitamins B. Ein Zuviel davon kann aber auch zu Schädigungen führen.

Die Ozonschicht der Atmosphäre schützt vor schädlicher UV-Strahlung. Insbesondere blockt sie UV-C-Strahlung ab. Wird diese Schutzschicht  geschädigt (Ozonloch), kann das negative Folgen für das Leben auf der Erde haben.

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