Altenpflege

Aufgrund des demografischen Wandels nimmt der Anteil der älteren und insbesondere auch der an Demenz erkrankten Menschen in unserer Gesellschaft mehr und mehr zu. Die Rolle der Pflegeeinrichtungen wird immer wichtiger – und die Beleuchtung muss auf die speziellen Anforderungen Rücksicht nehmen.


Ältere Menschen müssen sich beim Umzug ins Altenheim an eine komplett neue Umgebung gewöhnen. Begleitet wird diese einschneidende Veränderung oft von nachlassender Sehkraft und körperlichen Einschränkungen. Ein wohnliches und angenehmes Umfeld hilft ihnen, möglichst lange aktiv zu bleiben und soziale Kontakte zu pflegen.

Mehr Sicherheit durch Licht

Ein großes Plus an Sicherheit stellt eine Beleuchtung dar, die sich an die schlechtere Sehleistung alter Menschen anpasst. Die richtige Beleuchtung sorgt dafür, dass Treppen, Kanten und Unebenheiten auf dem Boden gut sichtbar und Gesichter besser erkannt werden. Besonders wichtig ist diese Beleuchtung bei Demenzkranken, um Verunsicherungen und Ängsten entgegenzuwirken. Eine gleichmäßige Helligkeit durch eine direkt/indirekte Beleuchtung unter Vermeidung von Glanz oder Helligkeitspunkten auf dem Boden fördert zudem die Orientierung im Raum.

Barrierefreie Lebensräume

Die VDI 6008 „Barrierefreie Lebensräume“ ist auf die Pflege und Altenpflege ausgerichtet . Sie umfasst auch Empfehlungen für Mindestwerte bei Beleuchtungsstärken, Leuchtdichten, Farbwiedergaben und der Blendungsbegrenzung – z. B. in Bewohnerzimmern und Gemeinschaftsräumen.

Wohlbefinden und Tag-Nacht-Rhythmus

Durch freundliches und stimulierendes Licht in den Wohn- und Gemeinschaftsräumen kann ein positives Klima erzeugt werden, das die Kommunikation und Interaktion fördert. Zudem kann durch biologisch wirksames Licht der Tag-Nacht-Rhythmus der Bewohner deutlich verbessert werden.

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