24.10.2016

Beleuchtungsrezepte für die Küche

Das richtige Licht erleichtert die Arbeit und gibt Sicherheit

Separate Leuchten für Herd, Schränke und Theke bringen das Licht immer dorthin, wo es nötigt wird. Auch in der Küche sorgt ein Lichtmanagement, das sich flexibel auf Tageszeiten und Nutzung abstimmen lässt, für hohen Komfort. (Foto: licht.de)

(licht.de) Im Zwielicht mit dem Fleischmesser hantieren, im dunklen Schrank nach Pasta und Topf suchen? Die Küche ist kein Ort für schummriges Licht, denn sie ist in erster Linie funktionaler Arbeitsplatz. Stimmt die Beleuchtung, so die Brancheninitiative licht.de, geht das Kochen leicht von der Hand, ohne dass das Hantieren mit heißen Pfannen und scharfem Gerät zum Abenteuer wird.

Schatten vermeiden
Bei der Arbeit am Schneidbrett oder am Herd stören Schatten. Sie lassen sich vermeiden, indem mehrere Leuchten dezentral an Decken, Wänden oder an Oberschränken angebracht werden. So kommt immer genügend Licht von oben, von vorne oder von der Seite. Für die Grundbeleuchtung am „Arbeitsplatz Küche“ sind breit strahlende Deckenein- oder -anbauleuchten eine gute Wahl. Sie sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung.

Extra-Beleuchtung für die Arbeitsfläche
Eine zusätzliche Beleuchtung über den Arbeitsflächen erleichtert das Schälen, Schneiden und den Umgang mit heißen Töpfen. Sie garantiert zudem, dass in der Küche eine Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux erreicht wird – so wie am Arbeitsplatz im Büro. Zusätzliches Licht liefern zum Beispiel dreh- und schwenkbare Strahler, deren Licht sich gezielt auf Tisch, Herd oder Arbeitsplatte richten lässt. Eine elegante Lösung sind Lichtleisten, die direkt unter Oberschränken oder Regalen montiert werden und leicht nachgerüstet werden können. Der empfohlene Mindestabstand zwischen Arbeitsfläche und Lichtquelle beträgt 50 Zentimeter. Wichtig: Möbelanbauleuchten sollten eines der Brandschutzsymbole „M“ oder „MM“ tragen – je nachdem, auf welchem Material sie montiert sind. Anerkannte Prüfzeichen – VDE oder ENEC – stehen für geprüfte Qualität.

Flexibles Licht
Braten präparieren, schneller Espresso am Bistrotisch oder große Party: Küchen werden flexibel genutzt. Gut, wenn die Beleuchtung darauf eingestellt ist: Mehrere, getrennt geschaltete Leuchten ermöglichen verschiedene Lichtstimmungen. Mit einem Dimmer lässt sich die Beleuchtung einfach an wechselnde Tätigkeiten und Tageslichtverhältnisse anpassen. Noch komfortabler ist ein Lichtmanagement, das ganz einfach auch über das Smartphone gesteuert werden kann.

Licht am Esstisch
Am Esstisch empfiehlt sich eine separate Beleuchtung. Gut geeignet sind Wand- oder Deckenleuchten mit fokussiertem Lichtkegel oder Pendelleuchten, die mit einem Abstand von etwa 60 Zentimeter zur Tischplatte abgehängt sind. So blenden sie nicht, ermöglichen aber dennoch einen ungestörten Blickkontakt.

Effiziente Lichtquellen
In der Küche ist das Licht – vor allem im Winter – häufig eingeschaltet. Effiziente Lichtquellen sparen hier jede Menge Strom. Verbrauchsoptimierte Halogenlampen sind nach wie vor die richtige Wahl, wenn brillantes, warmweißes Licht mit perfekter Farbwiedergabe gefragt ist. Sparsamer im Verbrauch sind Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Spitzenreiter in Energieeffizienz sind LED-Lösungen. Hier sollten Verbraucher auf Farbtemperatur und eine gute Farbwiedergabe achten.

Zurück