26.10.2018

Licht ist das beste Mittel gegen Lackschäden

Gute Beleuchtung in und an Garage und Carport erhöht die Sicherheit

Bodeneinbauleuchten bieten Orientierung bei Dunkelheit und können mit dem Fahrzeug überrollt werden, ohne Schaden zu nehmen.

(licht.de) Überdachte Stellplätze und Garagen schützen Fahrzeuge nicht nur vor Hagel: Im Trockenen werden Autos be- und entladen, kleinere Wartungsarbeiten durchgeführt und freie Fläche wird gern als Lagerraum genutzt. Um sich gut orientieren zu können, wird eine Beleuchtung benötigt, die allen Anforderungen gerecht wird, empfiehlt die Brancheninitiative licht.de. Denn eine gut geplante Außen- und Innenbeleuchtung gibt Sicherheit und verhindert so manchen Lackschaden.

Mehrere Leuchten nutzen

Im Inneren werden mehrere Leuchten benötigt. Die Minimallösung sind zwei Leuchten, angebracht in ausreichender Höhe an den Seitenwänden oder unter der Decke links und rechts vom Abstellplatz. „Eine Leuchte in der Mitte der Decke bringt wenig, sie würde nur das Autodach beleuchten", erklärt licht.de-Geschäftsführer Dr. Jürgen Waldorf. Bei der Nutzung als Abstellplatz oder Werkstatt darf es auch eine dritte und vierte Leuchte sein. Ein praktischer Tipp vom Experten: Wird das Garagentor an die Innenbeleuchtung gekoppelt, geht mit dem Öffnungsbefehl per Fernbedienung zugleich das Licht an.

Zufahrt beleuchten

„Schon für die Zufahrt ist gutes Licht sinnvoll", rät Dr. Waldorf. Eine blendfreie Beleuchtung hilft Fahrern und Fußgängern, Hindernisse auf dem Weg oder Unebenheiten im Boden gut zu erkennen. Dafür eignen sich Poller- und Mastleuchten, die ihr Licht nach unten abgeben. „Kombiniert mit überrollbaren Bodenleuchten sind sie eine optimale Orientierungshilfe", so der Lichtexperte. Zur Vermeidung von Blendung sollten abgeschirmte oder mit Diffusor ausgestattete Leuchten verwendet werden. 

Bei einem Carport oder Garagen mit Dachüberstand werden die Außenbereiche mit Dacheinbauleuchten und Downlights gut ausgeleuchtet. Bei langen Zufahrten sind Mastleuchten mit einer Lichtpunkthöhe von mindestens zwei Metern richtig. Die Leuchten müssen für den Außeneinsatz geeignet sein. Die Wegebeleuchtung sollte sich vom Haus und von der Garage aus ein- und ausschalten lassen. Komfortabel wird es mit Dämmerungsschalter oder Bewegungsmelder. Empfehlenswert sind effiziente LEDs, die sofort den vollen Lichtstrom abgeben. Leuchten im und am Carport müssen eine höhere Schutzart haben: Sie sollten mindestens die Schutzart IP 44 tragen und damit gegen Feuchtigkeit und Wasser geschützt sein.

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