Circadianer Rhythmus

Human Centric Lighting: Eine Beleuchtung, die visuelle, emotionale und biologische Gütemerkmale berücksichtigt, trägt zur Gesundheit bei und motiviert die Mitarbeiter.

Licht hat eine chronobiologische Wirkung auf den menschlichen Rhythmus. So startet zum Beispiel ein spezieller Empfänger in der Netzhaut des Auges das Schlafhormon Melantonin. Licht beeinflusst und synchronisiert die „innere Uhr" des Menschen, den circadianen Rhythmus. Er wird durch den Wechsel von Tag und Nacht sowie durch die Jahreszeiten gesteuert und regelt aktive und passive Phasen.

Die „innere Uhr" des Menschen ist auf einen periodischen Tagesrhythmus von etwa 24 Stunden eingestellt, kann aber durch die Zugabe von Licht verändert werden. Insbesondere Licht kürzerer Wellenlängen, das von den lichtempfindlichen Ganglienzellen in der Netzhaut des Auges aufgenommen wird, wirkt sich auf den aktuellen Aktivitätszustand und den circadianen Rhythmus aus.

Mehr zum Thema erfahren Sie unter „Human Centric Lighting", in Heft licht.wissen 19 „Wirkung des Lichts auf den Menschen" und Hinweise zur Planung gibt die Broschüre licht.wissen 21 „Leitfaden Human Centric Lighting (HCL)".

Zurück