LEDs

Übersicht gängiger LED-Retrofitlampen (oben), LED-Stripes (2. Reihe), LED-Module und LED-Packages (unten). Inzwischen gibt es für jede Anwendung die passende LED-Lösung.
LED-Leuchten bestehen aus verschiedenen technischen Bauteilen, von der Platine über den Kühlkörper bis hin zur Optik und dem Leuchtengehäuse. Alle Komponenten müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um eine hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit zu erzielen.

LEDs oder Leuchtdioden – das Kürzel steht für Licht emittierende Dioden bzw. light emitting diodes – sind elektronische Halbleiterbauelemente, die unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau abgeben. Mithilfe einer zusätzlichen internen Leuchtschicht können blau leuchtende LEDs auch weißes Licht erzeugen. Weißlicht lässt sich außerdem durch Farbmischung erzeugen.

Die Vorteile der LEDs sind hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit des Lichts, geringer Energieverbrauch, Farbstabilität und Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen.

LEDs werden mit Niederspannung betrieben. In der Regel bilden mehrere Dioden ein Modul. LEDs gibt es in unterschiedlichen Bauformen: Es gibt Leuchtensysteme mit fest verbauten, nicht austauschbaren LED-Modulen, Leuchten mit austauschbaren Modulen, flexible LED-Stripes und als Ersatz für konventionelle Leuchtmittel Retrofits in Lampenform.

Es werden bereits LEDs mit über 200 lm/W eingesetzt. Ein Ende dieser Technologieentwicklung ist noch nicht erreicht, liegt aber bei hoher Lichtqualität einer Leuchte bei über 250 lm/W (Stand 2018). Diese Werte sind mit konventionellen Lichtquellen nicht erreichbar.

LEDs wurden zunächst vor allem für Orientierungsleuchten verwendet. Schon bald erzeugten sie zudem in der Außen- und in der Innenbeleuchtung farbdynamisches Licht nach dem Prinzip der RGB-Farbmischung. Inzwischen ist die LED in fast allen Lichtanwendungen zu finden, auch in der Allgemeinbeleuchtung.

Umfassende Informationen finden Sie in der Rubrik „Beleuchtungstechnik" und im LED-Heft licht.wissen 17.

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