Beleuchtungskosten über den Lebenszyklus

Sanierung oder neue Anlage: Bei der Projektierung und Planung sind die Beleuchtungskosten wichtige Entscheidungskriterien. Betriebsausgaben für Energie, Wartung und Instandhaltung machen etwa 80 Prozent der Gesamtkosten einer Beleuchtungsanlage aus. In den Betriebskosten ist Energie die dominierende Größe. So leuchtet es ein, dass mit energieeffizienter Beleuchtung höchste Einsparungen erzielt werden können.

Die Kosten einer Beleuchtungsanlage über den gesamten Lebenszyklus setzen sich zusammen aus den

  • Investitionskosten (= Kauf und Installation),
  • Betriebskosten (= Energiebedarf, Wartung und Instandhaltung)
  • und Kosten am Ende der Lebensdauer (= Entsorgung, Demontage).
Ein Lichtmanagementsystem ist anfangs mit höheren Kosten verbunden, überzeugt aber mit den geringsten Lebenszykluskosten dank hoher Effizienz und geringen Wartungskosten.

Betrachtungszeitraum definieren

In der Darstellung des Lebenszyklus ist ein geeigneter Betrachtungszeitraum festzulegen. Bei einem Betrachtungszeitraum von bis zu fünf Jahren empfiehlt es sich, diesen so zu wählen, dass er etwa 30 bis 50 Prozent über der Amortisationsdauer der einfachsten Beleuchtungslösung liegt. So können auch investitionsintensivere Lösungen (z. B. eine Lichtsteuerung) mit höherer Einsparung ihre Wirtschaftlichkeit erweisen. Daher gilt: Je länger der Betrachtungszeitraum, desto eher können optimierte Lösungen gewählt werden, die zu Anfang höhere Ausgaben erfordern.

Nicht nur auf die Amortisationszeit schauen: Denn Anlagen mit einer höheren Anfangsinvestition und dadurch längeren Amortisationszeit können auf lange Sicht mehr Kosten sparen als sich rasch amortisierende. Beispielsweise sind hochwertige LED-Leuchten und ein Lichtmanagementsystem am Anfang mit höheren Kosten verbunden, überzeugen aber mit den geringsten Lebenszykluskosten dank hoher Effizienz und geringen Wartungskosten – bei gleichzeitig höherer Lichtqualität.

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