Effizienzpotenziale in der Beleuchtung

Seit dem 1. Juli 2009 muss jedes Nicht-Wohngebäude in Deutschland mit mehr als 1.000 Quadratmeter Nettogrundfläche nach Energieeinsparverordnung (EnEV) einen Energieausweis tragen. Damit stehen auch Effizienz und Qualität der Beleuchtung auf dem Prüfstand: Die EnEV in der aktuellen Version vom Oktober 2014 regelt den maximal zulässigen Gesamtenergiebedarf von Gebäuden inklusive der Beleuchtung auf Grundlage des Berechnungsverfahrens nach DIN V 18599.

Die Lichtindustrie hat neue Technologien entwickelt, die hohe Einsparpotenziale in der Beleuchtung eröffnen: Neue Anlagen arbeiten dreimal so effizient wie Altanlagen und sparen bis zu 80 Prozent der Energie – bei entsprechender Kosteneinsparung.

Sparpotenziale Innenbeleuchtung
Der Austausch alter Beleuchtungssysteme gegen moderne Lichttechnik spart viel Energie und Kosten. Eine Ersparnis bis zu 80 Prozent bieten effiziente Anlagen mit einem Lichtmanagementsystem.

Moderne Technik spart Energie

Zu Leistungsträgern „intelligenter“ Beleuchtungssysteme zählen:

Jede Einzelmaßnahme zum Lichtmanagement steigert die Einspareffekte. Die Umrüstung auf hocheffiziente LED-Leuchten spart bereits 65 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG).

Maximalen Gewinn für Umwelt und Mensch bietet schließlich die Nutzung des Tageslichts. Die künstliche Beleuchtung wird nur dann zugeschaltet oder stufenlos geregelt, wenn das Tageslicht nicht ausreicht. Die Folge: Je weniger künstliches Licht zugeschaltet wird, desto mehr Energie wird gespart.

Zu diesen Einspareffekten addieren sich weitere Vorteile:

  • niedrigere Instandhaltungskosten,
  • geringe Entsorgungskosten, 
  • bessere Ergonomie,
  • mehr Sicherheit.

 

 

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