DIN EN 13032-5 „Licht und Beleuchtung - Messung und Darstellung photometrischer Daten von Lampen und Leuchten – Teil 5: Darstellung von Daten von Leuchten für den Einsatz in der Straßenbeleuchtung"

Zusammenfassung der Norm

DIN EN 13032-5 (2019-01) behandelt die Darstellung von Utilanzen beziehungsweise Beleuchtungswirkungsgraden von Leuchten für den Einsatz in der Straßenbeleuchtung.

Kurz-Info zur DIN EN 13032-5

Dieses Dokument legt die Darstellung von Utilanzen beziehungsweise Beleuchtungs-wirkungsgraden von Leuchten für den Einsatz in der Straßenbeleuchtung fest. Die Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG fordert für Leuchtstofflampen ohne integriertes Vorschaltgerät, Hochdruckentladungslampen, LED-Lichtquellen sowie von Vorschaltgeräten und Leuchten, die solche Lampen und Lichtquellen aufnehmen können, eine Verringerung des Energieverbrauchs.

„Die Utilanz ist ein Maß für die Eignung der Lichtstärkenverteilung, mit dem eine Leuchte ihren Lichtstrom auf eine festgelegte Fläche wirft, wenn weitere Qualitätsanforderungen der Normenreihe EN 13201 erfüllt sind." Die in DIN EN 13201-2 festgelegten Straßenbeleuchtungskriterien können durch unterschiedliche Beleuchtungslösungen erfüllt werden. Zur Vorplanung dieser Lösungen werden photometrische Daten der Beleuchtungskomponenten benötigt, wie z. B. Utilanzen.

Die Utilanz kann damit als Hilfsmittel zur Vorauswahl geeigneter Leuchten zur Straßenbeleuchtung herangezogen werden, wobei zur Erfüllung der Beleuchtungsanforderungen nach DIN EN 13201-2 keine Aussage getroffen werden kann und dafür weiterhin eine Lichtplanung erfolgen sollte.

Die Kenntnis der Utilanz ist weiterhin für die Berechnung der Lichtausbeute einer Beleuchtungsanlage nach der Beschreibung in DIN EN 13201-5 erforderlich.

Die Utilanz wird anstelle von Beleuchtungswirkungsgraden verwendet, da sie auf Leuchten mit herkömmlichen und integrierten Lichtquellen angewendet werden kann.

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