Arbeitszimmer

Lichtideen fürs Home Office

Das Home Office ist eine beliebte Alternative zum Arbeitsplatz im Büro. Aber selbst wenn das Arbeitszimmer zu Hause nur für private Büroarbeiten genutzt wird, muss das Beleuchtungskonzept stimmen. Es besteht aus der Allgemeinbeleuchtung, Arbeitsplatzbeleuchtung und Akzentbeleuchtung.

Wohnlich oder professionell? Die Allgemeinbeleuchtung schafft eine Grundhelligkeit mit einem Beleuchtungsniveau zwischen 300 und 500 Lux. Im Prinzip eignen sich dafür klassische Wohnraumleuchten. Für ein beruflich genutztes Home Office sind Leuchten fürs Profi-Büro mit Leuchtstofflampe oder LEDs empfehlenswert. Es gibt zahlreiche ansprechende Designs, die es mit eleganten Leuchten für zu Hause ohne Weiteres aufnehmen. Pendelleuchten mit direkten und indirekten Lichtanteilen sorgen beispielsweise für eine angenehme Lichtstimmung im Arbeitszimmer. Sie geben ihr Licht direkt nach unten und indirekt nach oben ab.

Geeignete Lampen wie LEDs oder Energiesparlampen gibt es in drei verschiedenen Lichtfarben: warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß. Warmweißes Licht wirkt wohnlich und entspannt. Kühle Lichtfarben mit hohem Blauanteil hingegen aktivieren. Professionelle Beleuchtung macht sich die Eigenschaften von biologisch wirksamen Licht zu nutze, das für Wohlbefinden sorgt und motiviert.

Ideales Licht für den Arbeitplatz: Zeitung lesen, Geburtstagskarten schreiben oder am Computer arbeiten – Licht am Schreibtisch im Home Office fördert dabei die Konzentration. Hier kommt die Arbeitsplatzbeleuchtung ins Spiel.

Die richtige Leuchte für den Schreibtisch

Zur Platzbeleuchtung am Schreibtisch stehen zahlreiche Tisch-, Steh- oder auch abgependelte Leuchten zur Auswahl. Wandleuchten eignen sich ebenfalls für diese Beleuchtungsaufgabe. Die Schreibtischleuchte sollte verstell- und schwenkbar sein, damit sie individuell ausgerichtet werden kann. Schreibtischleuchten richten ihr Licht immer direkt auf die Arbeitsfläche.

Licht darf nicht blenden

Ein Tipp: Steh-, Wand- und Pendelleuchten so positionieren, dass sie ihr dimmbares Licht weit über Kopfhöhe eines sitzenden Menschen abgeben. Auf diese Weise lässt sich Direktblendung vermeiden. Generell sollten alle Leuchten im Arbeitszimmer ausgerichtet werden, dass ihr Licht nicht blendet und keine Reflexe auf dem Bildschirm erzeugt.

Wie beim Profi beleuchtet

Empfehlenswert ist es, die Regeln für professionelle Bildschirmarbeitsplätze zu berücksichtigen: Lichttechnische Vorgaben für das Profi-Büro enthalten unter anderem DIN EN 12464-1 und Bildschirmarbeitsverordnung. Wenn das "Home Office" überwiegend für den Arbeitgeber genutzt wird oder in seinem Auftrag eingerichtet wurde, sind diese Vorschriften sogar bindend.

Wirkungsvolle Akzentbeleuchtung bringt Leben ins Home Office: Angestrahlte Bilder und Wandflächen, Licht in Regal und Vitrine schaffen eine angenehme Atmosphäre. Wegen ihres brillanten Lichts sind Niedervolt-Halogenlampen beliebt. Werden sie eingesetzt, sollten sie breite (flood) Ausstrahlungswinkel haben; eng gebündeltes Licht (spot) erzeugt eher scharfe Hell/Dunkel-Kontraste im Raum oder Reflexblendung auf dem Bildschirm.

Auch bei der Akzentbeleuchtung gilt: Alle Leuchten im Raum so ausrichten, so dass keine Reflexblendung auf dem Bildschirm entsteht.

  • Besonders für Bildschirmarbeit gilt: Große Helligkeitskontraste und Spiegelungen auf dem Bildschirm vermeiden.

  • Grundregel: Für Rechtshänder: Licht von links; für Linkshänder: Licht von rechts.

  • Zur Arbeitsplatzbeleuchtung immer die Allgemeinbeleuchtung hinzuschalten. Das verhindert Überanstrengung der Augen durch den Ausgleich von zu großen Helligkeitsunterschieden.

  • Direkt- und Reflexblendung lassen sich vermeiden.

  • Richtwert für die Beleuchtungsstärke: 300 bis 500 Lux.

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