Adaptation (Adaption)

Die Adaptation des Auges: Kommt man aus dem Hellen in einen dunklen Raum, sieht man zuerst "nichts" – erst im Laufe der Zeit treten die einzelnen Gegenstände aus dem Dunkel hervor.

Beim Wechsel der Helligkeit benötigen die Augen Zeit, um sich anzupassen. Dieser Anpassungsvorgang heißt Adaptation. Der jeweilige Adaptationszustand bestimmt die augenblickliche Sehleistung. Der Adaptationsverlauf – und damit auch die Adaptationszeit – hängt von den Leuchtdichten am Beginn und am Ende der Helligkeitsänderung ab.

Die Anpassung von Dunkel nach Hell beträgt nur Sekunden. Umgekehrt können viele Minuten vergehen, bis sich die Augen von Hell nach Dunkel angepasst haben, z. B. beim Verlassen eines gut beleuchteten Gebäudes in die Dunkelheit bei Nacht im Freien.

Referenz: DIN EN 12665

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