Ausstrahlungswinkel

Die DIN-Norm 5040-4:1999-04 spricht hier von Halbstreuwinkeln. Für Strahler und Reflektorlampen mit rotationssymmetrischer Lichtstärkeverteilung gilt: engbündelnd: < 10°, bündelnd: 10° bis 35°, breitstrahlend: > 35°.

Der Ausstrahlungswinkel ist der Öffnungswinkel des Lichtbündels einer Leuchte oder Reflektorlampe. Er wird bestimmt von der Bauart des Reflektors. Leuchten mit kleinem Ausstrahlungswinkel erzeugen kleine, hell beleuchtete Flächen. Lichtquellen mit breitem Ausstrahlungswinkel ergeben große, jedoch weniger hell beleuchtete Flächen. Im Öffnungswinkel sinkt die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximalwertes ab.

Für eine gleichmäßige Ausleuchtung (Allgemeinbeleuchtung, Platzbeleuchtung) müssen breit strahlende Leuchten mit großen Ausstrahlungswinkeln eingesetzt werden.

Für die Akzentbeleuchtung ist in der Regel stärker gebündeltes Licht notwendig. Die Charakteristik von breit strahlendem Licht mit größeren Ausstrahlungswinkeln wird als „flood" und „wide flood" bezeichnet, die von eng gebündeltem Licht mit kleinem Ausstrahlungswinkel – zum Beispiel 10 Grad – als „spot".

Der Ausstrahlungswinkel wird auch als Halbstreuwinkel, Halbwertswinkel oder Öffnungswinkel bezeichnet.

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