Badezimmerleuchten

Für den Einsatz in feuchter Umgebung sind nur spezielle Leuchten geeignet: Badezimmerleuchten, oder kurz: Badleuchten genannt. Sie gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, z. B. als in oder an die Decke montierte Downlights, Einbau- oder Anbauleuchten sowie Strahler und Wandleuchten. Wandleuchten sind erste Wahl für die Spiegelbeleuchtung.

Badezimmerleuchten sind betriebssicher, wenn sie in ihrer Schutzart und Schutzklasse den in DIN VDE 0100 Teil 701 beschriebenen Anforderungen für den jeweiligen Schutzbereich entsprechen und gegen Spritz- oder Strahlwasser geschützt sind. Im Bereich der Dusche oder Badewanne sind nur Leuchten mit Schutzkleinspannung bis 12 Volt (betrieben mit Transformatoren oder Konvertern) und mindestens Schutzart IP X7 zulässig. In Badezimmern mit mehr als 2,25 Meter Raumhöhe ist für Deckenleuchten kein besonderer Schutz erforderlich.

Optimale Badbeleuchtung benötigt eine gute Allgemeinbeleuchtung, die den gesamten Raum erhellt, und eine zusätzliche Beleuchtung am Spiegel. Blendfreie Leuchten links und rechts neben dem Spiegel sorgen dafür, dass keine unerwünschten Schatten unter Augen, Nase oder Kinn entstehen.

Eine helle, das Gesicht schattenarm ausleuchtende Spiegelbeleuchtung gehört zur Grundausstattung im Badezimmer. (Foto: licht.de/Signify)
Durch Licht können Zonen und Funktionsbereiche gut hervorgehoben und voneinander abgegrenzt werden. Für die Duschzone gut geeignet: Deckeneinbauleuchten mit fokussiertem Lichtkegel. Eine getrennt voneinander schaltbare Lichtzone am Spiegel und über der Badewanne ergänzt das gute Licht-Raumgefühl.
Licht gliedert den Raum in einzelne Bereiche: Ergonomisches Licht durch Wandleuchten rechts und links vom Waschtisch, Downlights im Duschbereich und sanftes Raumlicht durch unterleuchtete Möbel. (Foto: licht.de/Paulmann)

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