Cortisol

Cortisol und Melanopin wirken antizyklisch: Morgens produziert der Körper Cortisol. Gegen 9 Uhr ist es im Blut maximal konzentriert, fällt über den Tag dann kontinuierlich ab. Die Melatoninproduktion setzt erst am Abend wieder ein. Um 3 Uhr nachts ist der Melatoninspiegel am höchsten.

Cortisol (auch: Hydrocortison) wird häufig als „Stresshormon“ bezeichnet, da es auch bei Stress ausgeschüttet wird. Es hat anregende Wirkungen auf verschiedene Körperfunktionen und sollte vielleicht eher als Aktivitätshormon bezeichnet werden. Ohne den Anstieg des Cortisolspiegels würde uns das Aufstehen am Morgen sehr schwer fallen, und Aktivitäten wären generell anstrengender. Auch der Cortisolspiegel unterliegt einem circadianen Rhythmus mit einem morgendlichen Maximum.

Weitere Infos gibt’s in der Rubrik „Nicht-visuelle Lichtwirkungen“.

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