Farbtemperatur

Menschen wünschen sich das Licht, das auch die Sonne zu dieser Zeit produzieren würde. Morgens wirkt helles, kalttoniges Licht aktivierend. (Foto: licht.de/Signify)
Am Abend lässt warmweißes Licht den Körper zur Ruhe kommen. (Foto: licht.de/Signify)

Die Lichtfarbe einer Lichtquelle wird beschrieben durch die Farbtemperatur in Kelvin (K). Gebräuchliche Leuchtmittel haben Farbtemperaturen in den Größenordnungen von unter 3.300 Kelvin (Warmweiß), 3.300 bis 5.300 Kelvin (Neutralweiß) bis über 5.300 Kelvin (Tageslichtweiß).

Die Farbtemperatur der Farbe einer Lichtquelle wird durch den Vergleich mit der Farbe eines „Schwarzen Strahlers“ bestimmt. Dieser ist ein „idealisierter“ Körper, z. B. aus Platin, der alles auf ihn fallende Licht schluckt. Seine Reflexionsstrahlung ist somit gleich Null. Wenn ein „Schwarzer Strahler“ langsam erhitzt wird, durchläuft er eine Farbskala von Dunkelrot, Rot, Orange, Gelb, Weiß bis zum Hellblau. Je höher die Temperatur, desto weißer wird die Farbe. Die Temperatur des „Schwarzen Strahlers“, bei der mit der zu bestimmenden Lichtquelle Farbgleichheit besteht, ist die ähnlichste Farbtemperatur des Leuchtmittels.

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