Gleichmäßige Beleuchtung

Zu starke Helligkeitsunterschiede in der Umgebung ermüden und stören das Wohlbefinden, weil sich die Augen immer wieder anpassen müssen. So wechselt z. B. im Büro der Blick häufig zwischen dem Nahbereich (Schreibtisch oder Computer) und ferneren Raumzonen. DIN EN 12464-1 fordert deshalb für jede Sehaufgabe eine gewisse Gleichmäßigkeit der Beleuchtung. Dies gilt auch für die Straßenbeleuchtung.

Die Gleichmäßigkeit (UO) beschreibt das Verhältnis der minimalen zur mittleren Beleuchtungsstärke (UO = Emin/E) bzw. in der Straßenbeleuchtung das Verhältnis der minimalen zur mittleren Leuchtdichte (UO = Lmin/L). DIN EN 12464-1 verlangt z. B. eine Gleichmäßigkeit auf Wänden und Decken von mindestens 0,1.

Siehe dazu auch: Planung / Messen von Beleuchtungsanlagen.

Für den Sehkomfort in Innenräumen ist eine harmonische Helligkeitsverteilung wichtig.
Auf Fahrbahnen wird Sicherheit durch eine gute Längsgleichmäßigkeit – was einer harmonischen Helligkeitsverteilung entspricht – erzielt.

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