Lichtstrom ϕ

Der Lichtstrom gibt an, wie viel Licht eine Lichtquelle in alle Richtungen abgibt. Er kennzeichnet die gesamte Lichtleistung und wird in Lumen (lm) gemessen.

Der Lichtstrom gibt an, wie viel Licht eine Lichtquelle in alle Richtungen abgibt. Er kennzeichnet die gesamte Lichtleistung und wird in Lumen (lm) gemessen.

Der Lichtstrom wird mit speziellen Messgeräten oder rechnerisch ermittelt. Er gilt als Maßstab für die vom menschlichen Auge V (λ) wahrgenommene Gesamthelligkeit eines Leuchtmittels. Einen virtuellen Durchschnitt nennt DIN 5031-1 mit der V-Lambda-Kurve.

Im Zeitalter effizienter LEDs ersetzt die Lumenangabe zunehmend die Wattzahl, die früher bei der Glühlampe als Maß der Helligkeit galt. Zwei Beispiele: Der Lichtstrom von LED-Fadenlampen beträgt zwischen 230 und 806 Lumen; derjenige einer einseitig gesockelten Halogenlampe bis zu 41.000 Lumen. Eine Umrechnungstabelle bietet der Flyer „Das neue Energielabel für Lampen“.

Für die Lichtplanung zählt der Leuchtenlichtstrom, der – im Gegensatz zum Lampenlichtstrom – bereits durch das Leuchtendesign bedingte Verluste berücksichtigt.

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