Spiegelwerfer-Systeme

Die Beleuchtung in verkehrsberuhigten Zonen sorgt für eine angenehme Stimmung und ein Gefühl von Sicherheit. Am Tag wird die Leuchte als Objekt im Raum wahrgenommen und kann so den Auftritt einer Stadt positiv beeinflussen.
Mastaufsatzleuchten mit Sekundär-Lichttechnik – auch Spiegelwerfer-Systeme genannt – strahlen eine Reflektorfläche an, die das Licht gleichmäßig und blendfrei in die Umgebung abgibt. Sie sind ideal für die Beleuchtung von Fußgängerzonen und Plätzen.

Spiegelwerfer-Systeme – auch Leuchten mit Sekundär-Lichttechnik genannt – erzeugen aus der Höhe hohe Beleuchtungsstärken. Die Leuchten streuen das Licht über einen meist leicht konvex geformten Umlenkspiegel und lenken es in die gewünschte Richtung. Über die Reflektorfläche wird das Licht gleichmäßig und blendfrei abgegeben.

Das Licht selbst wird in einem Projektor (Lichtwerfer) erzeugt. Der Spiegel besteht aus einzelnen Facetten, die das auf sie gerichtete Lichtbündel zerlegen. Auf diese Weise wird Blendung vermieden, wie sie bei einer 1:1-Abbildung der Lichtquelle im Umlenkspiegel auftreten würde.

Spiegelwerfer-Systeme werden in der Außen- und Straßenbeleuchtung eingesetzt und sorgen auch in hohen Räumen und Foyers für gute Sehbedingungen. Im Design von Straßenleuchten bildet der Spiegel in der Regel das Leuchtendach. Für Innenraumleuchten werden meist Anordnungen gewählt, in denen Projektor und Spiegel keine Einheit als Leuchte im klassischen Sinne bilden, sondern getrennt voneinander installiert sind.

Zurück