Strahler (außen)

Strahler sind Leuchten für vorwiegend stark gerichtetes Licht. Sie eignen sich primär für kleinflächige Anstrahlungen, z. B. für Objekte und in Privatgärten. Neben den fest zu installierenden Modellen gibt es sie auch als mobile Ausführungen mit Erdspieß oder mit Schraubklemmen – oft dreh- und schwenkbar. Mit Steckdosen ausgerüstete Strahler können zu einer Strahlerkette zusammengestellt werden.

Leistungsfähige Strahler können auch für großflächige Anstrahlungen von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten eingesetzt werden. Auf Gebäuden oder Masten montiert, eignen sie sich auch für Anstrahlungen aus der Ferne.

Strahler für die Außenbeleuchtung haben eine höhere Schutzart. Sie müssen gegen das Eindringen von Wasser und festen Fremdkörpern geschützt sein (mind. IP 67). Das Material von Qualitätsleuchten ist unter extremen Witterungsbedingungen geprüft, die Leuchten sind widerstandsfähiger (höhere Schlagfestigkeit) und haben eine lange Lebensdauer. Als Lichtquellen eignen sich LEDs, Halogen-Metalldampflampen und Natriumdampf-Hochdrucklampen niedrigerer Leistung (Watt) oder PAR-Halogen-Glühlampen.

Kleinscheinwerfer und Strahler für Anstrahlungen: Der rechte Strahler eignet sich gut zur Integration in Fassaden.
Leuchten dürfen nur im Außenbereich eingesetzt werden, wenn sie für die Verwendung im Freien ausgewiesen sind, z. B. durch die Schutzart IP 44.
Die Fassadenbeleuchtung setzt Gebäude nachts in Szene und sorgt damit für ein komplett anderes Erscheinungsbild als am Tage. Ein lebendiges und attraktives Licht-und-Schatten-Spiel wird aber erst durch die Kombination einer gebäudenahen und einer gebäudefernen Beleuchtung erreicht. (Bild: licht.de/ERCO, Rendering: Electric Gobo)
Die Außenbeleuchtung inszeniert die Art-déco-Fassade und erleichtert Bewohnern und Gästen die Orientierung. (Foto: licht.de/ERCO, Fotografie: Edgar Zippel)
Das bringt den Altbau zum Strahlen: Nahe an der Hauswand in den Boden eingelassene Scheinwerfer beleuchten die Fassade mit hellen Lichtsäulen.

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