Konverter für LEDs

In der Elektrotechnik wird der Begriff Konverter für eine Klasse von Betriebsgeräten verwendet, die mit Hilfe elektronischer Bauelemente als Stromrichter eine Betriebsstromart in eine andere überführen. Für LEDs, deren Lichtqualität entscheidend durch die Strom- und Spannungsversorgung beeinflusst wird, werden Gleichrichter als Konverter eingesetzt. Sie liefern den Strom, den das spezielle LED-Modul braucht, in jedem Fall aber Gleichstrom.

Schon kleine Spannungsänderungen können einen starken Anstieg der Stromstärke bewirken und die LED schädigen. Konverter

  • wandeln die Netzspannung und sorgen für eine typgerechte Energieversorgung; in der Regel mit Sicherheitskleinspannung (= Safety Extra Low Voltage, SELV).
  • gewährleisten sicheren Betrieb auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen.
  • können je nach Typ die LED auch steuern und bieten Schnittstellen für die elektronische Steuerung mit Lichtmanagementsystemen.

Betriebsgeräte sind entweder direkt auf der Platine der LED-Module angebracht, wie z. B. bei LED-Lampen. Oder sie bilden eine separate Komponente. In diesem Fall sind sie integrierter Bestandteil der Leuchte, auswechselbares Einbau-Gerät oder außerhalb der Leuchte angebracht.

Integrierte Betriebsgeräte bei Lampen können nicht ohne Zerstörung der Lampe entfernt werden; Einbaugeräte können u. U. entfernt oder gewechselt werden. Betriebsgeräte, die den relevanten Sicherheitsanforderungen entsprechen und Schutzkleinspannung am Ausgang erzeugen, sorgen für sichere Netztrennung. Sie besitzen einen internen Transformator. Weitere Informationen gibt’s in der Rubrik LEDs.


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