Quecksilberdampf-Hochdrucklampen

Ihre geringe Lichtausbeute, die mäßige Farbwiedergabe und die Einführung der Halogen-Metalldampflampe mit insgesamt viel besseren Werten sind die Hauptgründe, warum Quecksilberdampf-Hochdrucklampen heute kaum noch eingesetzt werden. In der Straßenbeleuchtung ist die Verbreitung der Quecksilberdampflampe vor allem zugunsten der Natriumdampf-Hochdrucklampe auf nahezu Null gesunken.

Nach den Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie und der EU-Verordnung Nr. 245/2009 wurde diese Lampe (50 bis 125 Watt) ab 2015 ausgephast; sie darf also nicht mehr in den Markt gebracht werden (vorhandene Lampen können weiter genutzt werden).

Der Kolben von Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ist innen mit Leuchtstoff beschichtet, der einen Teil der UV-Strahlung absorbiert. Zum Lampenbetrieb ist ein Vorschaltgerät notwendig, die Zündung erfolgt über Hilfselektroden.

Weitere grundlegende Informationen finden Sie auch in der Rubrik Beleuchtungstechnik.


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