16.12.2019

Apfel oder Gummibärchen?

TV-Tipp: So kommen Sie gut durch die dunkle Jahreszeit

Tageslicht oder Kunstlicht? Das ist wie die Wahl zwischen Gummibärchen und Apfel. Zu diesem Fazit kommt die Sendung „Gesundheit!“ im Bayerischen Fernsehen (BR). Im Beitrag „Mehr Licht! Gut durch die dunkle Jahreszeit“ erklärt Mediziner und Physiker Prof. Herbert Plischke von der Hochschule München die Hintergründe: Biologisch gesehen sei künstliches Licht – im Vergleich zu natürlichem Licht – genauso gesund wie ein Gummibärchen mit Apfelgeschmack im Vergleich zu einem Apfel. Es sei einfach nicht das Gleiche drin. Im Fall von Licht seien es nicht die gleichen Farben. Ein Mangel an Tageslicht ist häufig mitverantwortlich für den sogenannten Winterblues. Was dagegen hilft und warum das so ist, thematisiert der TV-Beitrag.

Lichtfarben nach dem Vorbild des Tageslichts

Tageslicht signalisiert dem Körper mit hohen Beleuchtungsstärken und Blauanteilen den Start in den Tag. Am Abend lassen reduzierte Helligkeit und Rotanteile im Licht den Menschen zur Ruhe kommen. Lichtempfindliche Zellen im Auge sind auf die speziellen Eigenschaften des Tageslichts eingestellt und entsenden Hormone als Botenstoffe. Das moderne Beleuchtungskonzept Human Centric Lighting (HCL) macht sich diesen Prozess zunutze: Richtig geplant und eingesetzt, können die nicht-visuellen Lichtwirkungen Wohlbefinden, Stimmung und Gesundheit des Menschen auch in Innenräumen fördern und den Winterblues mildern. Das Video „Human Centric Lighting (HCL)“ von licht.de zeigt Lösungsbeispiele und erläutert, wie Licht auf den Menschen wirkt.

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