12.06.2017

ILAA in Unna

Zentrum für Internationale Lichtkunst zeigt International Light Art Award

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst bietet mit einer Wechselausstellung einer neuen Generation von Lichtkünstlern eine Plattform. Eine wichtige Rolle beim International Light Art Award spielen neue Technologien, Energienutzung und Nachhaltigkeit. Die prämierten Werke sind nun in Unna zu sehen.

Drei Finalisten präsentieren ihre Arbeiten in den Tonnengewölben des Museums: Satoru Tamura aus Japan konzipierte mit „Point of Contact for Unna“ einen überdimensionierten Schalter, in dem Messingstangen Funken erzeugen und eine Säule aus Glühlampen zum Leuchten bringen.

Der Deutsche Tilman Küntzel kreierte einen Kronleuchter, der das Licht der 40 flackernden Lampen selbstständig durch Fehlschaltungen generiert. Das Werk trägt den Titel „Audiovisuelle Rauminszenierung mit Lüster“ und macht sich die verschiedenen Töne von Leuchtstoffröhren-Startern zunutze.

Mit „Echo, turning the light around“ zeigt die niederländische Künstlergruppe Vroegop/Schoonveld 200 rotierende, schwarz-weiß karierte Lampen, die ein Unendlichkeitszeichen bilden. Die Skulptur ist begehbar und zieht den Besucher mit Licht, Bewegung und Rhythmus in ihren Bann.

Von über 300 eingereichten Bewerbungen aus 40 Ländern konnten nur drei in Gänze aufgebaut werden. Grund: Die Technik der Künstler wird immer komplizierter. Der International Light Art Award ist eine Initiative des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft. Die Ausstellung ist noch bis 3. September 2047 zu sehen.

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