18.12.2020

Keine LED-Retrofits für Autoscheinwerfer

Nicht zugelassene Leuchtmittel können Verkehrsteilnehmer gefährden

Wenn im Fahrzeugscheinwerfer eine Glühlampe durchbrennt, greifen Autofahrer auch mal gerne zu LED-Retrofits. Sie halten länger und können meist in die vorhandene Fassung eingesetzt werden. Doch Vorsicht, warnt die R+V Versicherung: LED-Retrofits passen nicht in allen Fahrzeugen zu den vorhandenen Linsen und Reflektoren. Ihr Licht könnte andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Nur kompletten Schweinwerfer tauschen
Die Zulassungsbehörden genehmigen Scheinwerfer grundsätzlich mit den dazugehörigen Leuchtmitteln. Wer also auf LED umsteigen möchte, muss den kompletten Scheinwerfer austauschen. Halter, die ihr Auto mit nicht zugelassener Beleuchtung ausstatten, müssen mit einem Verwarn- oder Bußgeld rechnen. Bei einem Unfall sei sogar der Versicherungsschutz gefährdet.

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