31.03.2021

Lichtplanungsbranche international in der Krise

IALD-Umfrage: Umsatzrückgänge bei stabilem Personalbestand

Laut einer Umfrage der International Association of Lighting Designers (IALD) beeinträchtigte die Corona-Pandemie die Auftragslage der Lichtplanenden in 46 Ländern weltweit: 29 Prozent der Büros verzeichnen eine leichte, 31 Prozent eine mittlere und 26 Prozent eine starke Abnahme von Aufträgen. Nur acht Prozent hatten keine Einbußen. Besonders betroffen sind Solopraktiker und kleine Büros. Bei zunehmender Unternehmensgröße ändert sich das Bild: Größere Firmen gaben nur moderate Auswirkungen der Krise auf ihre Auftragsbücher an.

Branchen unterschiedlich stark betroffen
Es gibt indes auch Zuwächse in den Bereichen Wohnen, öffentliche Verwaltung und im Gesundheitswesen. Am stärksten vom Abschwung betroffenen sind die von Lockdowns eingeschränkten Branchen: Hotel und Gastronomie, Einzelhandel sowie Unterhaltung und Erholung. Weil ein Teil der Angestellten immer noch von zu Hause aus arbeitet, hat auch der Bürosektor einen starken Rückgang zu verzeichnen.

Positive Aspekte
Die Branche berichtet auch von positiven Auswirkungen der Krise: Die überwältigende Mehrheit der Lichtdesigner und Teams gab an, dass sie produktiv und effektiv im Home-Office arbeiten kann, und dabei mehr Freiheit und Flexibilität schätzt. Auch steige mit der Akzeptanz der Fernarbeit das Verständnis für die Vereinbarkeit beruflicher und familiärer Anforderungen.

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