20.01.2020

Light as a Service

Light + Building: Neue Geschäftsmodelle im Aufwind

Produkte und Dienstleistungen der Licht- und Gebäudetechnik werden zunehmend im Abo-Modell vermarktet. Der Trend nennt sich „X as a Service" (XaaS), also „Light as a Service" (LaaS), „Security as a Service" oder „Safety as a Service" und bietet Vorteile für Anbieter und Kunden. Die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung und ermöglicht neuartige Geschäftsmodelle. Die Branchenleitmesse Light + Building macht die Innovationen vom 8. bis 13. März in Frankfurt am Main zum Thema.
 
Die Idee ist einfach: Letztlich wollen die Kunden nicht unbedingt Leuchten kaufen, sie wollen das Licht. In Service-Verträgen sichern sie sich deshalb die optimale Beleuchtung für ihr Objekt ohne dabei hohe Investitionskosten stemmen zu müssen. Sie profitieren von weniger Aufwand, stets aktueller Technik und buchhalterischen Vorteilen.
 
Digitalisierung ermöglicht neues Angebot

Die zunehmende Digitalisierung befeuert den Trend weiter. „Beleuchtung wird zukünftig Teil des Internet der Dinge", sagt Dr. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbandes Licht und der ZVEI-Brancheninitiative licht.de. „Die Technologie bietet die Möglichkeit, das Licht an die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer anzupassen." Im Zusammenspiel mit Sonnenschutz, Klimatisierung und Nutzerverhalten kann der Betrieb der Beleuchtungsanlage optimiert werden.    
 
Da bei den Servicebetreibern die Daten aus zahlreichen Objekten zusammenfließen, können sie Algorithmen entwickeln, die wiederum allen Kunden zu Gute kommen. Sie helfen unter anderem die Beleuchtungssituation besser auszusteuern und Energie zu sparen.
 
(Quelle: Messe Frankfurt)

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