26.06.2017

Schlosslichtspiele in Karlsruhe

Projection Mapping wandelt das Antlitz der Fächerstadt

Auf der 3.000 Quadratmeter großen Barockfassade des Karlsruher Schlosses werden vom 3. August bis 10. September mit modernster Licht- und Lasertechnik Bilder, Muster, Bewegung und Illusionen projiziert – das ist Video Mapping im Großformat. „Mit der Verschränkung von digitaler (Projektion) und analoger Kunst (Gebäude) generieren die Schlosslichtspiele eine neue Form von Architektur, eine neue Gleichung zwischen virtueller und realer Architektur“, sagt Kurator Peter Weibel. „Mit den Shows wird eine visionäre Architektur geschaffen, die in der Verbindung zwischen Licht und Stein neue Räume gestaltet und atmosphärisch erlebbar macht“.

Neben der ungarischen Künstlergruppe Maxin10sity und dem Architektenduo Hani Rashid/Lise Anne Couture konnten in diesem Jahr das global agierende Studio der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid sowie der amerikanische Architekt und Preisträger des Goldenen Löwen Greg Lynn gewonnen werden.

Bereits das Video mit Impressionen der Schlosslichtspiele 2016 auf der Veranstaltungswebseite weckt hohe Erwartungen an die kommende Inszenierung.

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