08.05.2019

Licht für die Grillparty und sichere Wege

Anstrahlungen im Garten kreieren ein stimmungsvolles Ambiente

Ein stimmungsvoll beleuchteter Garten verschönert Sommerabende. Das Licht von Strahlern setzt dynamische Akzente in Beeten und Sträuchern.

(licht.de) Der Garten ist bis in die Abendstunden ein idealer Ort für Entspannung und Geselligkeit. Denn hier wird auch nach Einbruch der Dunkelheit noch gegrillt und gefeiert. Spätestens wenn die Sonne untergeht, ist ein gutes Lichtkonzept gefragt. Wie die Leuchten im Haus sollten auch Außenleuchten Akzente setzen, Elemente hervorheben und ein angenehmes Leselicht oder Licht zum Essen spenden, empfiehlt die Brancheninitiative licht.de. Ob smart steuerbar, fest installiert oder mobile Akku-Leuchte, mit einer gelungenen Outdoor-Beleuchtung ist der Garten noch zu später Stunde eine Wohlfühloase.

Reizvolle Lichtregie
Farbenreiche Blumenbeete, interessante Gewächsformen oder Skulpturen sind im künstlichen Licht ein besonderer Blickfang. Licht, das Beete, Büsche und Bäume anstrahlt, inszeniert die Vegetation. Mit ortsveränderlichen Strahlern an Erdspießen lässt sich das Nachtbild des Gartens leicht immer wieder aufs Neue verändern. Sinnvoll sind jedoch geplante Übergänge von Hell nach Dunkel, denn erst Dunkelzonen lassen beleuchtete Bereiche wirken. Noch mehr Abwechslung entsteht, wenn Pflanzen aus unterschiedlicher Entfernung angestrahlt werden.

Komfortabel ist eine steuerbare Gartenbeleuchtung: mit Zeitschaltuhren, Dämmerungsschaltern und Bewegungsmeldern – oder am besten mit Geräten, die diese Funktionen vereinen. Idealerweise wird vorher festgelegt, welche Leuchten einzeln oder gruppenweise geschaltet werden sollen.

Sicherheit für Wege und Treppen

Licht macht Stolperfallen sichtbar und hilft, sich zu orientieren. Sockel-, Poller- oder Mastleuchten bis zu zwei Meter Höhe markieren Wege und Treppen. Dafür werden Spezialkabel 60 Zentimeter tief „spatensicher" in die Erde verlegt. Für Strom sorgen Steckdosensäulen. Stecksysteme mit 24 statt 230 Volt werden einfach oberirdisch verlegt. Die Gartenbeleuchtung wird ergänzt mit Wandleuchten für die Terrasse sowie an Haus- und Kellertüren.

Je höher die Schutzart, desto besser
Gegen Witterungseinflüsse geschützt sind Qualitätsleuchten mit hoher Schutzart. Mindestens IP 44 ist richtig: Die erste Kennziffer bedeutet geschützt gegen Fremdkörper, die größer als ein Millimeter sind. Die zweite Zahl, auch mit einem Tropfensymbol im Dreieck ausgewiesen, bedeutet „spritzwassergeschützt". Je höher die Ziffern, desto besser. Für Leuchten im Gartenbeet, das gegossen wird, sollte der Wert mindestens bei IP 65 liegen.

Licht darf nicht blenden
LED-Außenleuchten stehen für Langlebigkeit und einen geringen Energieverbrauch. Die LED-Technik vermeidet zudem durch ihre präzise Lichtlenkung unerwünschte Lichtimmissionen. Denn die Gartenbeleuchtung soll schließlich nur das eigene Grundstück erhellen und keinesfalls in fremde Schlafzimmer strahlen. Gut zu wissen: In dunkler Umgebung ist die Empfindlichkeit gegenüber Blendung größer, denn die Pupillen sind geweitet. Deshalb sollten alle Strahler und Leuchten sorgsam ausgerichtet werden und nicht direkt den Blick kreuzen. Mit entblendeten oder abgeschirmten Leuchten kann die stimmungsvolle Atmosphäre im Garten störungsfrei wirken.

Mehr Tipps und Informationen gibt das Heft licht.wissen 15 „Gute Beleuchtung rund ums Haus".

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