28.10.2020

Licht für Leckeres

Gute Küchenbeleuchtung macht Appetit, ist gesellig und vermeidet Unfälle

Sanftes, dimmbares Licht sorgt für eine gute Atmosphäre beim gemeinsamen Zusammentreffen am Esstisch. (Foto: licht.de/Signify)

(licht.de) Die Küche ist meist der Lebensmittelpunkt der eigenen vier Wände. Hier wird gekocht, gegessen und gefeiert. Bei Partys gilt die Küche als Geheimtipp für interessante Gespräche in lockerer Atmosphäre. Angenehmes Ambiente ist auch eine Frage des richtigen Lichts: gemütlich gedimmt beim gemeinsamen Essen, hell beim Erledigen der Schulaufgaben am Küchentisch. Die Beleuchtung muss aber vor allem funktionale Anforderungen erfüllen, damit es bei der Arbeit mit scharfen Messern und heißen Töpfen nicht zum Unfall kommt, erklärt die Brancheninitiative licht.de.

Für Orientierung und eine gute Grundbeleuchtung der Laufwege ist in der Regel die Deckenleuchte verantwortlich, eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux ist in der Küche richtig. Doch Vorsicht: Die wandnahen Arbeitsflächen brauchen zusätzliches Licht, wenn sich der Küchenchef nicht selbst im Licht stehen will. Dafür eignen sich Wandleuchten oder mit LED-Streifen unterleuchtete Hängeschränke. Alternativen zur zentralen Deckenleuchte sind mehrere Leuchten, Einbaustrahler oder Spots an einem Seil- oder Schienensystem. Beste Zutaten für ein gelungenes Lichtkonzept sind also unterschiedliche Leuchtengruppen für Allgemeinbeleuchtung, Tisch, Arbeitsflächen, Schränke und Regale. Keinesfalls zum Rezept gehören falsch ausgerichtete Lichtquellen oder Reflexe, die blenden.

Das Auge isst mit
Eine Lichtquelle mit geringer Farbwiedergabe lässt auch die schönste Tomate unappetitlich aussehen. Damit Lebensmittel natürlich erscheinen und Garzustände korrekt beurteilt werden können, kommen Leuchtmittel mit einer guten Farbwiedergabe von mindestens Ra 80, besser Ra 90 oder mehr zum Einsatz.

Jetzt kommt das Essen auf den Tisch. Pendelleuchten setzen den Essplatz in Wohnküchen und Esszimmern in Szene. Es gibt sie vielen Designs und Formen für jeden Geschmack. Seine Wirkung über die gesamte Fläche entfaltet das Licht, wenn die Lichtquellen in Größe und Form dem Tisch entsprechen. Mehrere Leuchten mit kleinen Schirmen wirken auflockernd. Sie können in einer Reihe oder kreisförmig über dem Esstisch angeordnet werden. Der optimale Abstand für einen unverstellten Blick zur gegenübersitzenden Person ist 60 Zentimeter zwischen Tischplatte und Leuchte. Wird der Küchentisch zum Home-Office, sollten Pendelleuchten allerdings tiefer hängen. Ideal sind höhenverstellbare und dimmbare Leuchten.  

Smartes Licht – eine saubere Sache

Moderne LED-Leuchten spielen gerade in der Küche ihre Stärken aus. Mit nassen oder klebrigen Händen den Schalter bedienen war gestern. Heute reagiert das Licht auf Gesten und Sprache. Mit einem Fingertipp wechselt die Pendelleuchte über dem Esstisch etwa von kühler Helligkeit zu gedimmtem Warmweiß für einen entspannten Ausklang des Tages. Das passende Ambiente für jede Gelegenheit schaffen smarte Lichtquellen mit hinterlegten Lichtszenen: ob für ein Candle-Light-Dinner, eine Party oder Licht zum Arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf www.licht.de und im Heft licht.wissen 14 „Licht für Wohnräume“.

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