Gütemerkmal Helligkeitsverteilung

Zu starke Helligkeitsunterschiede ermüden und stören das Wohlbefinden, weil sich die Augen immer wieder anpassen müssen (Adaptation). Ebenso unangenehm wie große Kontraste sind zu geringe Unterschiede der Leuchtdichte; sie lassen einen Raum schnell monoton wirken.

Ausgewogene Leuchtdichten

Die beste Lösung ist eine harmonisch ausgewogene Helligkeitsverteilung, in der sich Sehobjekte in ihrer Leuchtdichte (Kurzzeichen: L) von der Umgebung differenziert absetzen. 

Für eine harmonische Helligkeitsverteilung, etwa in Büroräumen, sorgt eine Beleuchtung, die abgestimmt ist auf Farbgebung und Oberflächen der Raumausstattung. Wichtige Kriterien sind dabei:

  • Eine arbeitsplatz- oder raumbezogene Beleuchtung
  • Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke auf einer Fläche (= UO als Verhältnis  der minimalen zur mittleren Beleuchtungsstärke), wie in DIN EN 12464-1 gefordert. Diese kann durch indirekte Anteile der Beleuchtung verbessert werden.
  • Helle Wände mit guten Reflexionsgraden.


Wichtiges Kriterium für eine normgerechte Beleuchtung ist die gleichmäßige Ausleuchtung der Straße und die Vermeidung von Dunkelzonen.

Straßenbeleuchtung


Mit Blick auf die Sicherheit fordert nicht nur DIN EN 13201 für Verkehrsstraßen eine gleichmäßige Ausleuchtung der Fahrbahn und die Vermeidung von Dunkelzonen.

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