Lichtausbeute

Unterschiedliche Lichtquellen im Vergleich bezüglich ihrer Effizienz und Wärmeentwicklung.
Die Lichtausbeute ist das Maß für die Effizienz von Lichtquellen.


Die Lichtausbeute (Kurzzeichen: η) zeigt an, wieviel Energie für einen bestimmten Lichtstrom aufgewendet werden muss und wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Dabei gilt: Je höher dieser Wert, desto effizienter ist das Leuchtmittel.

Einige Beispiele:

  • Glühlampe: 12 lm/W
  • Halogenlampe: 25/W
  • Energiesparlampe: 86 lm/W
  • stabförmige Leuchtstofflampe: 110 lm/W
  • LED-Lichtquelle: 180 lm/W

Konventionelle Glühlampen wandeln nur etwa fünf Prozent des Stroms in Licht; der Rest ist Wärme. Sie wurden deshalb vom Markt genommen. Etwas wirtschaftlicher erzeugen Halogenlampen ihr Licht. Eine bessere Lichtausbeute erzielen Entladungslampen, zu denen auch Energiesparlampen und Leuchtstofflampen zählen, sowie vor allem LEDs. Sie erreichen als LED-Retrofitlampen und vor allem als LED-Module Spitzenwerte.

In der Praxis ist allerdings die Effizienz des gesamten Systems aus Lichtquelle, Leuchte, Optiken und Betriebsgeräten entscheidend. Vor allem bei LEDs werden mitunter sehr hohe Lichtausbeutewerte genannt, die im Labor unter idealen Bedingungen entstanden sind und sich im praktischen Betrieb nicht halten lassen.

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