Glühlampen

Temperaturstrahler erzeugen Licht durch Widerstandserhitzung und tragen immer einen Wolframdraht in einem Glaskolben. Während sich in den ersten Glühlampen abfliegende Wolfram-Moleküle an den Innenseiten des Glaskolbens absetzen und diesen zunehmend schwärzten, begrenzen heute Edelgase die Bewegungsfreiheit der Wolfram-Moleküle. (Grafik: licht.de)
Die Glühlampe ist die älteste elektrische Lichtquelle – und bald Geschichte, zumindest in der Europäischen Union (EU). Denn angesichts ihrer schlechten Energiebilanz wurden Glühlampen in der EU bis 2012 schrittweise vom Markt genommen.

Die Erfindung der Glühlampe wird gemeinhin dem Amerikaner Thomas Alva Edison zugeschrieben. Er optimierte 1879 die schon 1854 von Johann Heinrich Goebel (Deutschland) vorgestellte Lampe mit Erfolg. Glühlampen waren die ersten elektrischen Lampen. Glühlampen sind typische Temperaturstrahler – und erzeugen mehr Wärme als Licht: Sie wandeln nur etwa fünf Prozent der eingesetzten Energie in Licht um; der Rest ist Wärmestrahlung (der Hauptanteil der abgegebenen Strahlung liegt im infraroten Bereich).

Rechtliche Grundlage für das Aus der Glühlampe war die EU-Verordnung Nr. 244/2009 „Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht". Ausgenommen von dieser Regelung sind Speziallampen für Backofen, Kühlschrank etc.

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