Glühlampenverbot - Ausstieg in vier Stufen

Glühlampen-Ausstieg: Rechtliche Grundlage

Geregelt ist der Ausstieg in der Verordnung Nr. 244/2009 „Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht" zur Durchführung der Rahmenrichtlinie 2005/32/EG. Die Rahmenrichtlinie trägt den Titel „Eco-Design Requirements for Energy Using Products“ (EuP) und schreibt die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebenener Produkte (Energy using Products) vor. Ihr vorrangiges Ziel: Der Energieverbrauch eines Produktes während der Nutzungszeit soll drastisch verringert werden.

Die Regierungen der Mitgliedsstaaten gaben der von der EU-Kommission vorgelegten Verordnung am 8. Dezember 2008 grünes Licht. Am 17. Februar 2009 hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments mehrheitlich seine Zustimmung erteilt, bevor die Europäische Kommission die Richtlinie am 18. März 2009 endgültig verabschiedet hat. Nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt am 24. März 2009 trat die Verordnung am 13. April 2009 (am zwanzigsten Tag nach Veröffentlichung) in Kraft. Der vorgesehene Ausstieg begann am 1. September 2009.

Nach der Verordnung Nr. 874/2012/EU müssen seit dem 1. September 2013 Lichtquellen, die innerhalb der EU vertrieben werden, mit dem neuen Energielabel gekennzeichnet werden.

Schlechte Effizienzklasse begründet Ausschluss

Der Schlüssel zum Ausstieg aus der Glühlampentechnologie heißt Energieeffizienzklasse. Wie Waschmaschinen und Trockner werden auch Leuchtmittel danach klassifiziert. Eine Lampe, die zuviel Energie verbraucht, hat eine schlechte Effizienzklasse. Deswegen erhält sie keine CE-Kennzeichnung mehr und darf auch nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

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