Glühlampenverbot

Das Ziel: Energie und Kosten sparen

Die Tage der Glühlampe sind gezählt. Der Grund: Die häufig als „Birne“ bezeichnete Lampe verbraucht zu viel Energie. Mit nur fünf Prozent des aufgenommenen Stroms erzeugt sie Licht, 95 Prozent verpuffen ungenutzt als Wärme. Deshalb wurde die Glühlampe EU-weit 2012 vom Markt genommen. Nur Lagerbestände dürfen noch abverkauft werden. Effiziente Lichtquellen ersetzen inzwischen die Glühlampe. Die Lichtindustrie bietet eine Vielzahl alternativer Lichtquellen für den direkten Austausch an.

Nach der kompletten Umstellung sparen die Privathaushalte in Deutschland jährlich 1,1 Milliarden Euro Stromkosten. Das sind insgesamt 7,5 Milliarden Kilowattstunden und umgerechnet 4,5 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2).

Haushalte sparen mit LED

Werden energieeffiziente LEDs eingesetzt, kann kräftig gespart werden, wie das Rechenbeispiel zeigt. Wird etwa eine Lampe mit 60 Watt durch eine gleich helle LED-Lampe mit 10 Watt ersetzt, können bei einer Brenndauer von täglich sechs Stunden und einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde 27,38 Euro pro Jahr und Lampe gespart werden.

Eine Stehleuchten am Phonosessel spendet Licht zum Lesen und sorgt für die richtige Stimmung zum entspannten Musik hören.
Kleine Pendelleuchten mit LEDs geben Licht auf die Arbeitsfläche in der Küche.
Ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Beleuchtungskonzept setzt mit unterschiedlichen Leuchtensystemen sinnvolle Akzente und gewährleistet eine ausreichende Allgemeinbeleuchtung.

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